Big Brother is watching you! Wer im Internet anonym unterwegs sein will, kommt um einen VPN-Dienst nicht herum. Surfshark gehört zu den günstigeren Anbietern auf dem Markt.

Surfshark: Günstiger VPN-Dienst für viel Sicherheit beim Surfen
© Surfshark

hitchecker.de hat den VPN-Anbieter Surfshark unter die Lupe genommen. Welche Schutzmaßnahmen können Abonnenten erwarten? Wie gut funktioniert der Zugriff auf Streaming-Inhalte im Ausland?

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Mit Surfshark anonym im Internet surfen!
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Big Brother is watching you! Wer im Internet anonym unterwegs sein will, kommt um einen VPN-Dienst nicht herum. Ein solcher lässt eine geschützte, von außen nicht einsehbare Verbindung ins Netz zu. Dabei verbirgt er die IP-Adresse eines Nutzers und nimmt den Datenumweg über einen Server.

VPN-Anbieter gibt es viele auf dem Markt. Mit kostenlosen Tools stoßen Anwender schnell an ihre Grenzen: Die verfügbaren Server sind meist wenig leistungsfähig und dazu stark überlastet, was sich in langsamen Geschwindigkeiten beim Surfen äußert.

Nutzeraktivitäten werden nicht protokolliert

Es lohnt sich also, in einen kostenpflichtigen Dienst zu investieren. Zu den günstigeren gehört Surfshark, betrieben von dem gleichnamigen Unternehmen mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln. Der Standort sollte aber nicht abschrecken, verspricht er doch Vorteile: Gegenüber europäischen und amerikanischen Behörden besteht keine Auskunftspflicht. Nutzeraktivitäten müssen deshalb grundsätzlich nicht überwacht werden.

Surfshark garantiert in der Datenschutzerklärung eine strikte No-Logs-Richtlinie: Lediglich die bei der Registrierung und Zahlung angegebenen Nutzerdaten werden gespeichert. Ansonsten kommt es laut Angaben des Betreibers zu keiner Archivierung anderer persönlicher Informationen oder gar von Nutzer-Logfiles.

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Surfshark arbeitet mit mehr als 3200 Servern in 65 Ländern. Die Verbindung mit diesen erfolgt über sichere Protokolle (IKEv2, OpenVPN TCP/UDP, Shadowsocks, WireGuard) und wird via AES-256-Bit-Verschlüsselung geschützt. Technisch erfüllt der VPN-Dienst damit alle aktuellen Standards. Um ihn nutzen zu können, stehen Anwendungen für Windows, macOS und Linux bereit. Sie bieten noch detaillierte Einstellungsmöglichkeiten als die kompakten Browser-Erweiterungen für Chrome und Firefox. Darüber hinaus stellt Surfshark Apps für Android und iOS sowie für Smart-TV-Betriebssysteme zur Verfügung (Fire TV, Android TV).

Die Qual der Server-Wahl

Sämtliche Einzelanwendungen besitzen eine komplett deutsche Programmoberfläche, in der man sich auf Anhieb zurechtfindet. Auf Klick gelingt die Verbindung mit dem schnellsten zur Verfügung stehenden Server oder einem Server im nächstgelegenen Land. In beiden Fällen sind nur ganz minimale Einbußen hinsichtlich der Surfgeschwindigkeit zu verzeichnen.

Etwas kniffliger gestaltet sich die richtige Wahl eines entfernten Servers, zum Beispiel in den USA. Da hier generell weite Datenwege zurückgelegt werden müssen, ist auf jeden Fall mit längeren Reaktionszeiten zu rechnen. Deshalb ist es gut zu wissen, wie ausgelastet und wie gut erreichbar die einzelnen Server zum jeweiligen Zugriffszeitpunkt sind. Schließlich sollten nicht noch weitere Verzögerungsfaktoren hinzukommen. Sonst könnte etwa der Abruf von Streaming-Inhalten im Ausland Schwierigkeiten bereiten.

Diese nützlichen Zusatzinformationen hat Surfshark vielleicht ein bisschen zu gut versteckt: Sie werden erst nach Klick auf das kreisförmige Icon eingeblendet, das in der Standorte-Server-Übersicht rechts neben der Überschrift platziert ist. Achtung: Wenn bereits eine VPN-Verbindung hergestellt ist, wird das unscheinbare Symbol nicht mehr angezeigt.

Mit den detaillierten Angaben gelingt es deutlich schneller, den optimalen Server ausfindig zu machen. Schließlich sollen Serienfolgen und Filme möglichst ruckelfrei abgespielt werden. Falls sich eine Verbindung einmal doch als zu langsam erweist, geht der Wechsel zu einem alternativen Server im Regelfall schnell und unproblematisch vonstatten. Lediglich bei Nutzung der Firefox-Erweiterung kam es während unseres Tests etliche Male zur vollständigen Unterbrechung der VPN-Verbindung, die aber sogleich auf Klick wieder erfolgreich hergestellt werden konnte.

Es gelingt mit Surfshark auf jeden Fall sehr gut, Geoblocking zu umgehen. So steht dem Zugriff auf Streaming-Dienste im Ausland nichts im Wege. Bei aktivierter NoBorders-Funktion setzt die Software sogar Internetbeschränkungen in Ländern wie China außer Kraft, was praktisch bei Auslandsaufenthalten sein kann.

Inklusive Adblocker und Malware-Schutz

Relevanter für den alltäglichen Einsatz hierzulande sind jedoch andere Zusatzfunktionen: Um unsichere Verbindungen komplett auszuschließen, empfiehlt es sich, Surfshark im Kill-Switch-Modus zu nutzen. Dann wird der Zugang ins Internet automatisch gekappt, wenn eine VPN-Verbindung unerwartet abbricht. Für noch mehr Sicherheit lässt sich über zwei Server in unterschiedlichen Ländern surfen (MultiHop). Die Nachteile: Es dauert länger, bis die Verbindungen aufgebaut sind, und es kommt zu höheren Latenzen als beim Zugriff über einen einzelnen Server.

Einige Apps und Online-Dienste funktionieren nicht bei einer VPN-Verbindung. Sie können im Bereich "Whitelister" vermerkt werden, damit Surfshark in diesen Ausnahmefällen nicht aktiv wird. Mit dem "CleanWeb"-Feature bietet der Dienst außerdem ein Werkzeug zum Blockieren von Werbung, Tracking und Malware. Last but not least ermöglicht er Suchanfragen im Inkognito-Modus, die keine Spuren hinterlassen und vor fremden Augen verborgen bleiben.

In den Genuss der umfassenden Schutzmaßnahmen von Surfshark kommen Nutzer aktuell bereits ab 2,11 Euro pro Monat, wenn sie sich für ein 2-Jahres-Abo entscheiden. Kunden, die sich für ein halbes Jahr binden, zahlen 5,50 Euro pro Monat. Das ist in beiden Fällen ein absolut fairer Preis. Aber auch die regulären Abokosten in Höhe von 10,97 Euro monatlich gehen noch in Ordnung. Denn anders als bei Konkurrenzanbietern wie CyberGhost, NordVPN und ExpressVPN darf Surfshark auf beliebig vielen Geräten genutzt werden. So können alle Familienmitglieder im Haushalt sicher im Netz surfen.

Mehr Infos: surfshark.comAnzeige

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  • Rezension zu: Surfshark
  • Redaktionswertung:

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