Der Passwort-Manager Passta aus dem Hause Ascomp bietet zum kleinen Preis einen grundlegenden Funktionsumfang. Für die Verwaltung einer überschaubaren Anzahl an Zugangsdaten reicht dieser durchaus aus. hitchecker.de hat das Windows-Programm getestet und verlost zehn Software-Lizenzen. Mehr...

Passta: Passwort-Manager ohne viel Schnickschnack
© Ascomp Software GmbH / Screenshot

Der Passwort-Manager Passta aus dem Hause Ascomp bietet zum kleinen Preis einen grundlegenden Funktionsumfang. hitchecker.de hat das Windows-Programm getestet und verlost zehn Software-Lizenzen.

Es ist fast unmöglich, sich sämtliche Zugangsdaten und Passwörter, die man im Netz und generell im Alltag braucht, zu merken. Ein Passwort-Manager hilft dabei, die Vielzahl an sensiblen Informationen zu verwalten und abzusichern.

Der deutsche Software-Hersteller Ascomp bietet mit seinem Programm Passta eine preisgünstige Lösung ohne viel Schnickschnack an. Eine unbegrenzte Privatlizenz für maximal zwei Rechner kostet 20 Euro, eine Firmenlizenz für maximal fünf PCs 40 Euro. Ganz neu ist die 3er-Version der Windows-Anwendung erschienen, die etliche Verbesserungen wie eine automatische Datensicherung verspricht.

Manueller Eingabeaufwand

In der überarbeiteten Programmoberfläche dürfte sich jeder schnell zurechtfinden. Bevor Daten in Passta eingespielt werden können, gilt es, ein Benutzerkonto mit Benutzername und Passwort einzurichten. Diese individuell festlegbaren Informationen fungieren fortan als Master-Zugangsdaten, die noch im Gedächtnis bleiben müssen.

Alle anderen Zugangsdaten, Passwörter, Pins, Bank- und Kreditkartendaten sowie Software-Lizenschlüssel und Seriennummern werden im Programm verschlüsselt hinterlegt (AES, bis zu 256-Bit). Sie sind immer erst nach dem Einloggen einsehbar. Leider arbeitet Passta mit keinerlei Browser-Plug-ins, die Zugangsdaten für Online-Accounts und Websites beim Login-Vorgang automatisch erkennen und ins Programm aufnehmen. Alle Einträge sind manuell zu erstellen.

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Das artet bei einer großen Menge an Passwörtern und Zugangsdaten in viel Arbeit aus. Liegen diese bereits geballt in einer XML-Datei vor, können sie immerhin direkt importiert werden. Auch ein Export der persönlichen Zugangsdaten ins XML-Format ist möglich. Aber Vorsicht: In der generierten Datei sind sämtliche Zugangsdaten offen einsehbar. Sie sollte daher nicht etwa unverschlüsselt archiviert werden.

Wenig Kategorisierungsoptionen

Unglücklich gelöst sind außerdem die Formularfelder innerhalb von Passta. Passwörter werden "offen" eingetragen und sind auch danach immer direkt sichtbar. Eine versteckte Darstellung in Sternchen- oder Punkteform wäre hier sicher optimaler. Ein Passwort sollte erst auf Klick offengelegt werden können. Gerade im Büroumfeld spicken eben auch mal Kollegen, Besucher oder Geschäftspartner unverhofft auf den Bildschirm und können so möglicherweise ganz persönliche Daten mitlesen.

Wobei eine Nutzung von Passta im professionellen Bereich eher unwahrscheinlich ist: Wenn es darum geht, wirklich viele Zugangsdaten in dem Passwort-Manager zu hinterlegen, wird es schnell unübersichtlich. Denn leider gibt Passta nur die Kategorien "Zugangsdaten", "Passwörter", "Pins & Karten" und "Lizenzschlüssel" vor. Eine individuelle Kategorisierung und die Erstellung von Unterordnern lässt die Software leider nicht zu.

Jeder Eintrag wird als farbiger Kasten innerhalb der Kategorie-Übersichten platziert. Bei vielen hinterlegten Daten geht ganz schnell der Überblick verloren. In diesem Fall lassen sich über ein Suchfeld bestimmte Zugangsdaten aufspüren. Diese Filteroption berücksichtigt jedoch nur die Titel der Einträge und nicht die dazugehörigen Beschreibungen und URLs. Daher ist von Beginn an darauf zu achten, die einzelnen Datensätze eindeutig zu betiteln.

Passwortgenerator irritiert

Bei der Wahl eines sicheren Passworts hilft eine Farbskala (rot bis grün / unsicher bis sicher) unterhalb des entsprechenden Passwortfelds. Was irritiert: Der in Passta integrierte Passwortgenerator liefert selbst nur Passwörter, die sich im Mittelfeld und nicht im grünen Bereich der Skala bewegen.

Beim Anlegen eines neuen Datensatzes mit Zugangsinformationen zu einem Online-Konto ist es wichtig, die exakte URL zu ergänzen. Nur so funktioniert es anschließend, den Benutzernamen und das Passwort beim Aufruf der entsprechenden Website im Browser mit individuell festlegbaren Tastenkombinationen in die Login-Felder zu kopieren. Passta muss dafür im Hintergrund geöffnet sein. Für eine etwas elegantere Autofill-Funktion hätten sich auch hier Browser-Plugins angeboten, die das Ausfüllen ganz automatisch übernehmen.

Apps für Android und iOS

An die Unterstützung von mobilen Endgeräten hat Ascomp aber zum Glück gedacht: Über eine kostenlose Passta-App (verfügbar für Android und iOS) lässt sich ein Benutzerkonto mit allen hinterlegten Zugangsdaten auch aufs Smartphone und Tablet holen.

Für Anwender, die nur wenige sensible Daten verwalten müssen, reicht der Funktionsumfang von Passta sicherlich aus. Gerade weil sich dieser in Grenzen hält, ist das Programm sehr einfach und intuitiv zu bedienen.

Bessere Verwaltungsmöglichkeiten einer Vielzahl von Zugangsdaten und auch mehr Komfort bieten komplexere Passwort-Manager wie etwa die Software Passwort Depot 12, die hitchecker.de erst kürzlich getestet hat. Diese kostet bei einem Preis von knapp 40 Euro aber doppelt so viel wie Passta.

Mehr Infos zu Passta: passta.ascomp.de

Software-Lizenzen zu gewinnen

hitchecker.de verlost insgesamt zehn Software-Lizenzen für die Professional Edition von Passta. Um mitzumachen, müsst ihr das untere Formular ausfüllen und abschicken.

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  • Rezension zu: Ascomp Passta Professional Edition 3.001
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