Starz verzichtet auf eine vierte Staffel von „American Gods“. Das hat der US-Sender in einer offiziellen Mitteilung bekannt gegeben. Die Entscheidung kommt nach den miesen Quoten für Staffel 3 wenig überraschend. Unglücklich ist das Ende mit vielen offenen Fragen trotzdem. Mehr...

US-Serie „American Gods“ abgesetzt
© 2020 Starz Entertainment LLC., Amazon

Aufgrund mieser Quoten zieht Starz den Stecker bei „American Gods“. Die Serie endet nach drei Staffeln und mit vielen offenen Fragen.

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Starz verzichtet auf eine vierte Staffel von „American Gods“. Das hat der US-Sender in einer offiziellen Mitteilung bekannt gegeben. Diese spricht besonderen Dank an den Cast und die Crew sowie an die Produktionspartnern von Freemantle aus, die Neil Gaimans zeitlos relevante Geschichte zum Leben erweckt hätten. Das Fantasydrama basiert auf dem gleichnamigen Roman des britischen Autors, der auch zu den Executive Producern der TV-Adaption gehört.

Starker Quoteneinbruch in Staffel 3

Die Absetzung von „American Gods“ kommt aus Quotensicht wenig überraschend: Im Vergleich zur Auftaktstaffel war das Zuschauerinteresse zuletzt um 65 Prozent gesunken. Bei der linearen US-Ausstrahlung schafften es nur noch zwei der zehn finalen Folgen, mehr als 200.000 Zuschauern vor die Bildschirme zu locken. Der absolute Tiefpunkt wurde mit der am 7. März gezeigten Episode erreicht. Sie begeisterte gerade einmal 110.000 Starz-Abonnenten. Staffel 1 verfolgten im Jahre 2017 durchschnittlich knapp 714.000 Zuschauer pro Folge.

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Ein runder Abschluss bleibt dem treuen Publikum, das im Laufe der Jahre nicht ausgestiegen ist, übrigens verwehrt: „American Gods“ ließ mit der finalen Folge viele Fragen unbeantwortet. Starz zeigt sich laut dem US-Potal Variety zwar offen für einen TV-Film oder eine Event-Serie, um alle Handlungsstränge ordentlich zu beenden. Konkrete Pläne für ein entsprechendes Projekt gibt es aber noch nicht. Nach dem Misserfolg von Staffel 3 dürften es die Programmverantwortlichen damit auch nicht eilig haben. Vielmehr sind sie vielleicht sogar ein bisschen erleichtert über das Ende von „American Gods“.

Eine Serie mit vielen Hindernissen

Die Serie stand von Anfang an unter keine guter Stern, da es hinter den Kulissen immer wieder zu Konflikten kam. Zuerst warfen die Showrunner Bryan Fuller und Michael Green nach einem Streit mit Freemantle das Handtuch. Auch mit ihrem Nachfolger Jesse Alexander kam es schnell zu kreativen Differenzen, weshalb er schließlich durch Charles H. Eglee ersetzt wurde.

Die vielen Probleme und Wechsel führten zu etlichen Produktionsverzögerungen und langen Pausen zwischen den Staffeln. Was die Besetzung angeht, herrschte ebenfalls viel Unruhe bei „American Gods“: Stars wie Kristin Chenoweth, Gillian Anderson, Pablo Schreiber, Mousa Kraish und Orlando Jones blieben dem Cast leider nicht durchgehend erhalten.

Hierzulande stehen bereits alle drei Staffeln der Serie bei Amazon Prime Video zum Abruf bereit.

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