Netflix hat gerade erst die Absetzung von „First Kill“ nach nur einer Staffel bekannt gegeben. Schon folgt das nächste Aus: Auch die animierte Comedy „Q-Force“ findet ein schnelles Ende.

Keine zweite Staffel für Netflix-Animationsserie „Q-Force“
© Netflix

Die Mission von Agent Mary und seinem bunten Team ist bereits beendet. „Q-Force“ wird nicht fortgesetzt.

Netflix hat gerade erst die Absetzung des Teenie-Mysterydramas „First Kill“ nach nur einer Staffel bekannt gegeben. Schon folgt das nächste Aus für eine weitere Eigenproduktion des Streamers: Die animierte Comedy „Q-Force“ findet ein schnelles Ende nach nur zehn Episoden.

Netflix macht kurzen Prozess

Matt Rogers, der seine Stimme der Figur Twink lieh und auch an den Drehbüchern mitgeschrieben hat, äußerte sich bereits im vergangenen Mai deutlich zur Zukunft der Serie: „Die Leute, die sie geliebt haben, haben sie wirklich geliebt“, kam er als Gastmoderator des Podcasts „Attitudes!“ zunächst auf die Fans von „Q-Force“ zu sprechen. Es werde allerdings keine zweite Staffel geben, ließ er die Katze schließlich aus dem Sack.

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Etliche Wochen später bestätigte nun auch Netflix, das Animationsformat ad acta gelegt zu haben. Gründe für diese Entscheidung wurden nicht kommuniziert. Es ist aber von zu geringen Abrufzahlen auszugehen. Wenn das Verhältnis zwischen Produktionskosten und Publikumsinteresse nicht stimmt, macht der Dienst kurzen Prozess. In anderen Worten: Was sich nicht rechnet, wird eingestellt.

Strafversetzt nach dem Coming-out

Netflix veröffentlichte „Q-Force“ im September 2021. Erzählt wurde die Geschichte von Agent Steve Maryweather, genannt Mary. Von der American Intelligence Agency wird er zunächst gefeiert und in höchsten Tönen gelobt, bis er nach seinem Coming-out auf einen Posten ohne Funktion versetzt wird. Doch Mary lässt sich nicht unterkriegen und gründet kurzerhand ein Spitzenteam aus LGBTQ+-Köpfen. Das will der Agency beweisen, wie fähig es ist und agiert auf eigene Faust. Es gibt jedoch ein Problem: Agent Rick Buck, der Neue in der bunten Truppe, ist hetero und fällt aus der Reihe.

Die Idee zu „Q-Force“ stammt von Gabe Liedman („PEN15“), der auch als Autor, Showrunner und Executive Producer für die Serie fungierte. Zudem sprach er die Figur des Benji. Zum Sprecherensemble gehörten darüber hinaus Sean Hayes, Patti Harrison, Wanda Skyes, David Harbour, Gary Cole und Laurie Metcalf. In der deutschen Synchronfassung waren Sprecherinnen und Sprecher wie Amadeus Strobl, Dennis Schmidt-Foß, Diana Borgwardt, Giovanna Winterfeldt, Michael Ernst, Uschi Hugo und Tobias Müller zu hören.

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