Ein echtes Happy End sieht anders aus: Der finale „Daheim in den Bergen“-Film dürfte Fans der Serie mit Fragen und durchaus enttäuscht zurücklassen.

Daheim in den Bergen: Schulter an Schulter
Zwischen Lisa und Sören knistert es gewaltig / © ARD Degeto, Arvid Uhlig

Ein echtes Happy End sieht anders aus: Der finale „Daheim in den Bergen“-Film dürfte Fans der Serie mit Fragen und durchaus enttäuscht zurücklassen.

Mit dem 90-Minüter „Schulter an Schulter“ verabschiedet sich die ARD-Reihe „Daheim in den Bergen“ am 17. Mai von den Bildschirmen. Die letzte Folge des im Allgäu gedrehten Familiendramas läuft um 20:15 Uhr im Ersten und ist ab sofort auch in der ARD Mediathek verfügbar.

Erst vor wenigen Wochen wurde das Ende der Serie nach außen kommuniziert. Im vergangenen Jahr sprach Produzent und Drehbuchautor Martin Zimmermann noch von einer kleinen, schöpferischen Pause. Aus dieser sei nun aber ein Abschied geworden. Die ARD hat wider Erwarten die Entscheidung getroffen, keine weiteren Filme mit Geschichten um die Huber-Töchter und Leitner-Söhne in Auftrag zu geben.

Rückläufige Einschaltquoten

Mit Blick auf die Einschaltquoten ist diese jedoch nachvollziehbar: „Daheim in den Bergen“ zählte schon immer zu den schwächeren Formaten auf dem „Endlich Freitag im Ersten“-Sendeplatz. Das Zuschauerinteresse hatte bei den zwei im Mai 2023 gezeigten Episoden noch einmal deutlich nachgelassen.

Erreichten die Vorgängerfolgen Marktanteile zwischen 13,2 und 14,6 Prozent, blieb es damals bei 12,2 und 12,0 Prozent. Immerhin verfolgten im letzten Jahr aber noch über drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Serie mit Catherine Bode, Theresa Scholze, Thomas Unger und Matthi Faust.

Die Folge vom Freitag, den 10. Mai 2024, mit dem Titel „Wunsch und Wirklichkeit“ erzielte nun aber einen neuen Negativrekord: Lediglich 2,23 Millionen Menschen schalteten ein. Der Marktanteil lag bei mageren 10,1 Prozent. Zum Vergleich: Die Reihe „Praxis mit Meerblick“ brachte es auf dem Sendeplatz zuletzt auf Werte zwischen 14,4 und 16,8 Prozent.

Finanzielle Herausforderungen

Im Serienfinale von „Daheim in den Bergen“ thematisiert Zimmermann die Herausforderung für kleinbäuerliche Betriebe, alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und dabei trotzdem wirtschaftlich überlebensfähig zu bleiben. Als der benachbarte Wenninger-Hof in finanzielle Schwierigkeiten gerät, will Georg Leitner (Unger) unbedingt helfen. Allerdings stehen auch wichtige Investitionen für seinen Betrieb an.

Sein Bruder Florian (Faust) braucht zudem Geld, um in den Walserhof zu investieren. Er will Lisa Huber (Scholze) unbedingt dabei unterstützen, ihren Lebenstraum vom eigenen Hotel zu erfüllen. Der neue Besitzer Sören Hartmann (Karim Chérif) plant schon wieder zu verkaufen – und das ganz ohne Gewinnabsichten.

Kein runder Abschluss

Florian ahnt zunächst nicht, was dahintersteckt: Lisa und Sören sind sich gefährlich nahegekommen. Eine weitere professionelle Zusammenarbeit erscheint damit unmöglich. Als Sörens Abreise bevorsteht, hadert Lisa mehr und mehr mit ihren Gefühlen. Die letzte Szene von „Daheim in den Bergen“ klärt leider nicht vollständig, für wen ihr Herz nun mehr schlägt – Florian oder Sören. Weitere Folgen hätten wohl Aufschluss darüber gegeben, in welche Richtung sich das Gefühlschaos schließlich entwickelt. So einen richtig runden Abschluss gibt es also nicht.

Gut läuft es immerhin in der Beziehung zwischen Marie Huber (Bode) und Georg. Seit Mila Leitner (Nadja Sabersky) sie auf der Huber-Alpe unterstützt, können die beiden ihr Glück endlich genießen. Auch gesundheitlich geht es der an MS erkrankten Marie wieder besser. „Daheim in den Bergen“ serviert zum Abschied also zumindest ein kleines Happy End.

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