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TalkBand B2: Mehr als nur ein Fitness-Tracker

TalkBand B2: Mehr als nur ein Fitness-Tracker © TEXT-BAUER

3-in-1: Der chinesische Hersteller Huawei verbindet mit dem TalkBand B2 die Funktionen eines Fitness Trackers, eines Bluetooth-Headsets und einer schlichten Sportuhr.

Schick ist das TalkBand B2 ohne Frage, egal ob als Standardmodell mit schwarzem Kunststoff-Armband (ca. 120 Euro) oder als edlere Ausführung mit Lederarmband im Gold-Look (ca. 175 Euro). Das Gadget entpuppt sich als äußerst leicht und trägt sich daher sehr angenehm am Handgelenk. Die Verarbeitung überzeugt trotz viel Plastik, an den Kanten der Aluminiumfassung neigt die Farbe aber wohl zum Abblättern. Bei dem uns vorliegenden schwarzen Testgerät schimmert es bereits leicht silbern durch.

Kompatibel mit Android und iOS

Das 0,73 Zoll große Display der herausnehmbaren Tracker-Einheit besteht aus kratzfestem und staubabweisendem Gorilla Glas. Leider spiegelt es sehr stark, was bei Sonneneinstrahlung zum echten Problem wird. Zudem zieht es Fingertapser geradezu magisch an. Daumen hoch gibt es für die mit 128 x 88 Pixeln sehr gute Auflösung des Bildschirms. Der Touchscreen reagiert sehr schnell.

Das TalkBand B2 soll automatisch Aktivitäten wie Gehen, Laufen und Radfahren erkennen und protokollieren. Entsprechend folgt die Berechnung des Kalorienverbrauchs. Über die kostenlose und sehr spartanisch gehaltene Huawei Wear App (verfügbar für Android- und iOS-Geräte) werden die erfassten Daten aufs Smartphone geholt und ausgewertet. Der Nutzer kann über die Anwendung ein persönliches Fitnessprofil mit täglichen Leistungszielen anlegen.

Der Schrittzähler funktionierte bei unserem Test tatsächlich recht zuverlässig - mit leichten Zählausrutschern nach oben. Nicht vollends zufriedenstellend deutete das Huawei-Gerät die unterschiedlichen Aktivitäten.

Heimtrainer-Aktivitäten nicht erkannt

Probleme machte hier vor allem das Radfahren. Das Strampeln auf dem Heimtrainer wurde sogar überhaupt nicht erkannt. Wer zum Joggen oder Walken rausgeht, erhält aber brauchbare Fitness-Protokolle. Das TalkBand B2 beherrscht übrigens auch die Datensynchronsierung mit der App des Tracker-Herstellers Jawbone.

Die Verbindung erfolgt generell über Bluetooth. Solange sich das Smartphone in der Nähe befindet, klappt diese einwandfrei. Bei bestehender Kopplung lassen sich mit dem TalkBand eingehende Gespräche annehmen. Per Klick kann die Tracker-Einheit vom Armband genommen und als Headset genutzt werden.

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Mit keinem der drei mitgelieferten, unterschiedlich großen In-Ear-Aufsätze sitzt es als solches wirklich gut und sicher am Ohr: erst recht nicht, wenn die sportlichen Aktivitäten während des Telefonats weitergehen. Da kann auch die überraschend gute Sprachqualität nicht punkten, wenn stets eine sicherende Hand am Ohr gebraucht wird. Das Smartphone muss ohnehin immer mit dabei sein. Zumindest beim Sport macht die Headset-Funktion des TalkBand B2 daher wenig Sinn.

Weckruf aus Schlaf- und Ruhephasen möglich

Auch die Funktion der Schlaferkennung mag ein feines Schmankerl des Gadgets sein. Im Alltag dürfte sie aber eher selten zum Einsatz kommen: Das TalkBand erkennt automatisch Schlafphasen und bewertet die Qualität dieser. Auf Wunsch ist über die App ein Wecker aktivierbar, der bei leichtem Schlaf einsetzt, um so den richtigen Moment zum Aufwachen abzupassen.

Doch jetzt mal Hand aufs Herz: Bei einem kleinen Nickerchen am Nachmittag lässt man das Armband vielleicht noch an. Die ganze Nacht über könnte es trotz des schmalen Designs und des geringen Gewichts zum Störfaktor werden.

Die dezente Erinnerung des Bands, sich nach längeren Ruhephasen mal wieder zu strecken und zu bewegen, erweist sich im Büroalltag dagegen als praktisch. Gerade für alle, die sich dazu motivieren wollen, aktiver und sportlicher zu werden, erhalten mit dem Huwai TalkBand B2 ein nettes, kleines Spielzeug dafür.  

Akku, Einsatzbereiche und Zusatzfunktionen

Gut zu wissen: Der Akku hält, je nach Nutzungsintensität, bis zu fünf Tage durch. Per mitgeliefertem USB-Kabel lädt er sich in ein bis zwei Stunden wieder vollständig auf. Das TalkBand B2 ist generell wasserdicht. Regen und Händewaschen können dem Gerät nichts anhaben. Bei Wassersportarten und unter der Dusche sollte es jedoch nicht getragen werden.

Vorausgesetzt, die Bluetooth-Koppelung ist aktiv, kann das Band auch dabei helfen, das (in der unmittelbaren Nähe) verlegte Smartphone ausfindig zu machen. Die Funktion, es als Auslöser für die Smartphone-Kamera zu nutzen, klappte bei unserem Test nicht. Es wurde nicht etwa die Kamera-App, sondern die Google-Spracheingabe mit dem TalkBand angesteuert. Unser genutztes Android-Smartphone scheint wohl nicht kompatibel.

Link: Mehr Details zum TalkBand B2 auf der Website von Huawei

Preis: ab ca. 120 Euro

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