„Die Zweiflers“ bingen Serienfans am besten in der ARD Mediathek. Wer die lineare Ausstrahlung im Ersten verfolgen will, braucht viel Koffein.

Die Zweiflers
© ARD Degeto / HR / Turbokultur / Elliott Kreyenberg

„Die Zweiflers“ bingen Serienfans am besten in der ARD Mediathek. Wer die lineare Ausstrahlung im Ersten verfolgen will, braucht viel Koffein.

Das Öffentlich-Rechtliche produzierte gerne mal Serien, um sie dann wenig prominent im Programm zu platzieren. So verhält es sich auch mit der sechsteiligen Dramedy „Die Zweiflers“. Das Erste zeigt alle jeweils 45-minütigen Folgen am 10. Mai ab 22:20 Uhr. Die Ausstrahlung zieht sich damit bis 3:30 Uhr.

So lange dürften nur Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer durchhalten. Alle anderen können auf die ARD Mediathek zurückgreifen. Dort steht die unterhaltsame Familiensaga um eine jüdische Familie in Frankfurt am Main schon seit 3. Mai zum Streamen bereit.

Liebenswert, aber kompliziert

Die Zweiflers sind eine liebenswerte, aber auch komplizierte Familie, in der sich Konflikte nicht selten hochschaukeln. Die Zeichen stehen auf Veränderung, als Großvater Symcha (Mike Burstyn) zu einem Treffen lädt. Er verkündet, das familieneigene Delikatessen-Imperium an einen Investor veräußern zu wollen. Das Stammhaus der Deli-Kette gehört zum multikulturellen Bahnhofsviertel. Das gilt auch für das Frankfurter Rotlichtmilieu, wo Symchas wilde Zeiten kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte.

Der geplante Verkauf bringt seine bewegte Vergangenheit zurück uns soll noch für reichlich Knatsch sorgen. Doch es gibt noch mehr Zündstoff: Smychas Enkel Samuel (Aaron Altaras) verliebt sich Hals über Kopf in die Köchin Saba (Saffron Marni Coomber) und schon bald kündigt sich Nachwuchs an. Die Schwangere wird vielleicht ein bisschen zu überschwänglich herzlich in die Familie aufgenommen. Saba muss schnell feststellen: Die Sache hat einen Haken.

Schwiegertochter soll konvertieren

Als sie von ihrer Schwiegermutter Mimi (Sunnyi Melles) auf einen vermeintlich spontanen Ausflug mitgenommen wird, offenbaren sich die klaren Erwartungen an die werdende Mama. Nicht nur ihr Baby, auch sie soll jüdisch werden. Das stößt auf wenig Begeisterung bei Saba. Samuel wird dagegen von seinem Großvater beschwört, wie wichtig Traditionen sind – und sitzt plötzlich zwischen den Stühlen. Kurzum: Es gibt viel Diskussionsbedarf!

Serienschöpfer David Hadda fungiert auch als Showrunner von „Die Zweiflers“. Er schrieb die Drehbücher gemeinsam mit Sarah Hadda und Juri Sternburg. Regie führten Anja Marquardt und Calara Zoe My-Linh von Arnim. Die Dreharbeiten fanden 2023 in Berlin, Frankfurt und Aschaffenburg statt.

Noch vor ihrem TV-Start wurde die Koproduktion der Berliner Turbokultur GmbH, der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks mehrfach ausgezeichnet. Beim diesjährigen Cannes International Series Festival gewann „Die Zweiflers“ in der Kategorie „Beste Serie“. Außerdem erhielt der Neustart den High School Award und den Preis für die beste Musik. Für diese zeichnen sich Marko Nyberg und Petja Virikko verantwortlich.

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  • Gewinn: Coming-out-Drama „Mario“ mit Aaron Altaras zu gewinnen
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  • Teilnahmeschluss: 11.07.2024

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