2013 gelang Passenger der Durchbruch mit seiner einfühlsamen Ballade „Let Her Go“. Auch acht Jahre später beschäftigen den britischen Songwriter die Themen Abschied und Trennung. Auf „Songs For The Drunk And Broken Hearted“ verarbeitet der 36-Jährige ein unglückliches Liebes-Aus. Mehr...

Passenger auf dem Liebeskummer-Trip
© Black Crow Records / Sony Music

Passenger liefert mit seinem nunmehr 13. Studioalbum einen Soundtrack für alle einsamen und von Liebeskummer geplagten Herzen ab. Unbedingt Taschentücher bereithalten!

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Dem britischen Songwriter Michael „Mike“ Rosenberg alias Passenger gelang 2013 der internationale Durchbruch mit seiner einfühlsamen Ballade „Let Her Go“. Auch acht Jahre später beschäftigen den inzwischen 36-Jährigen Abschiede und Trennungen.

Auf seinem neuen Lonpgpalyer „Songs For The Drunk And Broken Hearted“ verarbeitet der Musiker laut eigener Aussagen ein unglückliches Beziehungsende. Seinen Liebeskummer verpackt er zum Großteil in sehr bildlich erzählte Song-Anekdoten über ganz unterschiedliche Charaktere. Eines haben diese jedoch gemeinsam: Sie blicken melancholisch zurück auf das, was sie verloren haben.

Traurig, aber nicht ohne Hoffnungsschimmer

Eine alte Frau namens Suzanne erinnert sich etwa im gleichnamigen, ganz zart instrumentierten Titel mit einem weinenden und einem lachenden Auge an längst vergangene Tage. Ein einsamer Zeitgenosse mit gebrochenem Herzen kommt im folkigen „Remember To Forget“ nicht von der Bar los. Ein paar dezente Bläser leiden zustimmend mit, wissen aber auch einen gewissen Trost zu spenden.

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Apropos: Im sich langsam aufbäumenden „Sandstorm“, dem atmosphärisch-hymnischen Herzstück des Albums, erweist sich ein hoffnungsvolles Trompetensolo als Lichtblick in der Dunkelheit. Entgegen der Herzschmerz-Thematik beginnt die Scheibe zunächst alles andere als düster: Im Opener „Sword From The Stone“ reflektiert Rosenberg darüber, wie es seiner Verflossenen wohl nach dem Liebes-Aus geht. Die Gitarren schrammeln hier überraschend schwungvoll. Die griffigen Pianoakkorde fühlen sich an wie eine Umarmung, die sagen will: Alles wird wieder gut!

Live aus der Royal Albert Hall

Noch etwas unbeschwerter kommt „Tip Of My Tongue“ daher. Für Passenger-Verhältnisse gehen zudem „What You're Waiting For“ und der Titeltrack als Uptempo-Nummern durch. Doch es sind klar die ruhigen und schwermütigeren Balladenmomente, die Rosenbergs neues Werk ausmachen („The Way That I Love You“, „Nothing Aches Like A Broken Heart“).

Der Rausschmeißer „London In The Spring“, eine Liebeserklärung an die britische Hauptstadt, mag vielleicht ein paar kitschige Streicher zu viel auffahren. Ansonsten bleibt es auf „Songs For The Drunk And Broken Hearted“ aber bei absolut authentischer Melancholie, ganz ohne aufgesetzten Pathos.

Trotz Pandemie, durch die das Album fast acht Monate später als ursprünglich geplant erschienen ist, gibt es Passenger am 10. Januar live zu erleben: Dann wird ein Online-Konzert aus der Royal Albert Hall übertragen.

Kostenlose Streaming-Tickets unter: passengermusic.com/products/from-the-royal-albert-hall-broadcast-ticket

Veröffentlichung am 8. Januar 2021 (Sony Music)

Neue CD von Passenger zu gewinnen

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Wenn ihr in Zukunft keine Gewinnspiele auf hitchecker.de verpassen wollt, folgt uns am besten auf Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest! Teilnahmeschluss ist der 18. März 2021.

Hinweis: Nach dem erfolgreichen Versand des Gewinnspielformulars erfolgt eine Empfehlung für einen anderen redaktionellen Beitrag.

Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben Markus B. aus Bergneustadt und Ute D. aus Arendsee.

  • Rezension zu: Passenger: Songs For The Drunk And Broken Hearted
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