Vor über 20 Jahren landete Nana mit Hits wie „Darkman“ und „Lonely“ in den Charts. Jetzt meldet sich der Rapper mit neuen Songs und Remix-Versionen seiner bekannten Ohrwürmer zurück. Gelingt ihm mit dem Album "#BetweenLuciferAndGod“ ein Comeback? Mehr...

Zurück in die 90er mit Rapper Nana
© Martin Bauendahl

Der „Darkman“ meldet sich zurück: Rapper Nana wagt ein Comeback mit alten Hits und neuen Songs.

Rapper Nana Abrokwa war nicht unbedingt ein One-Hit-Wonder: In den 1990ern landete er gleich mit mehreren Singles ganz weit oben in den deutschen Charts. Nach zwei Top-10-Alben ließ das Interesse an seinen Eurorap-Ohrwürmern allerdings nach. Plötzlich war deutschsprachiger Hip-Hop angesagt.

Bis auf ein paar erfolglose Comeback-Versuche wurde es daher ruhig um den gebürtigen Ghanaer. Dieser konzentrierte sich schließlich auf die Arbeit hinter den Kulissen des Musikgeschäfts. Für eine Plattenfirma war er als Talentmanager tätig.

Neue Songs im alten Stil

Nun will es der inzwischen 49-Jährige aber noch einmal wissen: Sein am 17. November erscheinendes Album "#BetweenLuciferAndGod“ umfasst zwar auch vier eher unspektakuläre Remix-Versionen seiner alten Hits „Let It Rain“, „Father“, „Remember The Time“ und „Lonely“. Der Hauptaugenmerk liegt aber klar auf neuem Songmaterial.

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„Die Vision war etwas zu kreieren, das an den typischen Nana-Sound erinnert und trotzdem modern ist“, bringt Nana die Scheibe selbst ganz gut auf den Punkt.

Im Klartext heißt das: Griffige Rap-Strophen mit simplen Reimen wechseln sich mit melodischen Refrains ab. Nanas eindringliche, tiefe Stimme klingt so unverkennbar wie in guten alten Zeiten. Das Singen überlässt er Newcomern wie Vessy Boneva („Touch The Sky“) und Didem Oezek („Don't You Know“), der ehemaligen Snap-Frontfrau Thea Austin („So High“) und Kollege Manuellsen („Dusk Till Dawn“).

Ernste Themen tanzbar verpackt

Der junge Produzent Markus „Gorex“ Gorecki (Kollegah, Motrip) hat versucht, das bewährte Nana-Konzept mit (mehr oder weniger) aktuellen Beats und Synthies aufzupimpen. Trotz der frischen Akzente fühlt sich "#BetweenLuciferAndGod“ auf weiten Strecken an wie eine musikalische Reise zurück in die 90er. Diese lädt zum Mitgrooven ein und sorgt trotz mitunter ernster Themen für gute Laune.

Ziemlich aus der Reihe fällt die Nummer „Free“, für die sich Nana Ice MC und Down Low ins Boot geholt hat. Zu harten Gitarrenriffs irgendwo zwischen H-Blockx und den Red Hot Chili Peppers macht sich der Rapper gegen Rassismus stark. Deutlich weniger Eindruck hinterlässt dagegen die stark elektronische Single „Go Away“ mit verhältnismäßig geringem Rap-Anteil.

"#BetweenLuciferAndGod“ wird übrigens nur digital und nicht auf CD oder Vinyl veröffentlicht. Irgendwo hört die 90er-Nostalgie eben auf!

Mehr Infos zum Künstler: www.nana.de

Veröffentlichung: 17.11.2017 (7 Zaysan Records)

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  • Rezension zu: Nana: #BetweenLuciferAndGod
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