Seit ihrem Hit „Lost Without You“ wird Newcomerin Freya Ridings als nächstes großes Stimmwunder aus Großbritannien gehandelt. Jetzt veröffentlicht die Newcomerin ihr selbstbetiteltes Album. Das sorgt mit weiterer Balladenkost für noch mehr Herzschmerz-Momente. Mehr...

Freya Ridings, die neue Balladen-Königin
© Universal Music

Auf ihrem ersten Longplayer setzt die Britin Freya Ridings in erster Linie auf pianeske Balladenkost. Der Herzschmerz steht der jungen Songwriterin bestens.

Seit ihrem Hit „Lost Without You“ wird Newcomerin Freya Ridings als nächstes großes Stimmwunder aus Großbritannien gehandelt. Tatsächlich hat die 25-Jährige in Jugendjahren die BRIT School for Performing Arts besucht – genau wie zuvor Adele, Amy Winehouse, Jessie J und Leona Lewis.

Eines hat sie mit ihren berühmten Vorreiterinnen gemein: Ihre Stimme verfügt mit dem markanten Vibrato, das sowohl in den Höhen als auch in den Tiefen kraftvoll bleibt, über einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Doch Ridings begnügt sich nicht mit der Rolle als Sängerin. Seit ihrer Jugend schreibt sie eigene Songs am Piano.

Musik als Zufluchtsort

Die Musik fungierte bei der Londonerin schon immer als Ventil, um ihren Kummer, Probleme und Ängste zu verarbeiten. Anfangs waren es Hänseleien in der Schule und ihre Einsamkeit als Außenseiterin, die sie inspirierten. Inzwischen geht es in Freyas Liedern vor allem um die Liebe und den damit verbundenen Herzschmerz.

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Auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum bleibt „Lost Without You“ daher nicht die einzige gefühlvolle Piano-Ballade mit Gänsehaut-Ambitionen: „You Mean The World To Me“, „Still Have You“, „Blackout“ und „Wishbone“ schlagen in die gleiche Kerbe. Freya schmettert sich ihr Innerstes in bester Adele-Manier von der Seele. Bei so viel authentischen Emotionen verzeiht man die gewisse Durchschaubarkeit der gefälligen Melodien.

Diese verpacken Ridings Produzenten Greg Kurstin (Adele), Mark Crew (Rag'n'Bone Man), Dan Nigro (Lews Capaldi) und Jim-E Stack (Vampire Weekend) auch mal moderner mit Synthie-Flächen und Trip-Hop-Beats („Ultraviolet“). Oder das Klavier wird zur Abwechslung durch eine Akustikgitarre und Streicher ersetzt („Unconditional“).

Ein bisschen Schwung

Zwischendurch sorgen Uptempo-Nummern wie „Castle“ und „Love Is Fire“ mit dezenten Dance-Beats für etwas Schwung. Hier orientiert sich Ridings mehr am hymnischen Pop einer Florence Welch von Florence + The Machine. Der düstere Opener „Poison“, der sich langsam zu einem dramatischen Finale steigert, erinnert dagegen an Tori Amos. Mit Gospel-Elementen spielt das mitreißende „Holy Water“, das so auch von einer Emeli Sandé kommen könnte.

Die sich anbietenden Vergleiche zeigen eines ganz deutlich: Mit zunehmenden Tempo wird das Songmaterial etwas beliebiger und austauschbarer. Es sind definitiv die emotionalen Balladen, die das Album und auch Freya Ridings als Künstlerin ausmachen.

Mehr Infos: www.freyaridings.com

Veröffentlichung am 19.07.2019 (Island / Universal Music)

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  • Rezension zu: Freya Ridings: Freya Ridings
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