Wer poppige Rock-Hymnen wie Journeys Klassiker "Don't Stop Believin'" oder die alten Ohrwürmer von Mike & The Mechanics mag, wird das neue Album von US-Songwriter Ben Rector lieben. Der 31-Jährige schüttelt darauf hymnische Melodien aus dem Ärmel, die er im Sound der 80er und 90er verpackt. Mehr...

Ben Rector schwelgt auf ''Magic'' in Nostalgie
© Cameron Powell, OK Kid Recordings

Wer poppige Rock-Hymnen wie Journeys Klassiker "Don't Stop Believin'" oder die alten Ohrwürmer von Mike & The Mechanics mag, wird die neue CD von US-Songwriter Ben Rector lieben.

Der Name Ben Rector dürfte hierzulande nur wenigen etwas sagen. In den USA ist der aus Oklahoma stammende und in Nashville lebende Musiker aber bereits eine etablierte Größe in der Songwriter-Szene. Mit dem gerade erschienenen Album "Magic" liefert der 31-Jährige sein nunmehr siebtes Werk ab, für das sich die Produzenten Tony Hoffer (Beck, Air) und John Fields (Goo Goo Dolls, All Time Low) verantwortlich zeichnen.

Blick zurück mit ganz viel Retro-Charme

Mit 13 neuen Songs nimmt Rector sein Publikum in zweierlei Hinsicht mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Zum einen blickt er zurück auf sein bisheriges Leben. Er singt von seinen unbeschwerten Kinder- und Jugendtagen, einer zerbrochenen Beziehung oder auch von dem Hochgefühl, als er im Juli 2017 zum ersten Mal Vater geworden ist.

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Zum anderen geht es musikalisch auf Zeitreise. Die Produktion schwelgt in Nostalgie, bedient sich im Sounduniversum der 80er und 90er. Erinnerungen an Bands wie Huey Lewis & The News, Journey und Mike & The Mechanics werden wach. Dezente Synthie-Hooklines treffen auf rockige Riffs. Trotz Retro-Feeling klingt das aber alles nie angestaubt, sondern vielmehr zeitlos.

Wie ein Album voller Pop-Klassiker

Rector schüttelt dabei am laufenden Band große, hymnische Melodien aus dem Ärmel. Fast könnte man meinen, es handele sich um ein Best-of mit bekannten Pop-Klassikern vergangener Tage. Immer präsent ist das Pianospiel des Multiinstrumentalisten und auch seine gefühlvoll-geschmeidige, aber doch kräftige Stimme prägt das Album.

Vielleicht mögen die berühmt-berüchtigten Ecken und Kanten fehlen, vielleicht kommen Balladen wie "Extraordinary Magic" und "Love Like This" ein bisschen kitschig daher. Doch das ist absolut legitim und vermutlich sogar wichtig für eine Rundum-Wohlfühl-Pop-Scheibe.

Bislang keine Deutschland-Tour geplant

Die Ohrwürmer auf "Magic" wird man definitiv so schnell nicht wieder los. Das größte Hitpotenzial bergen das dezent groovende "I Will Always Be Yours", die griffige Power-Nummer "Wherever You Are" und das sommerliche "Boxes".

Ob es zum Longplayer auch Deutschland-Konzerte geben wird, steht bislang noch nicht fest. Ab September tourt Ben Rector mit seinem neuem Songmaterial erst einmal durch die USA.

Mehr Infos zum Künstler unter: www.benrectormusic.com

Veröffentlichung: 22.06.2018 (Ok Kid / Activist)

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  • Rezension zu: Ben Rector: Magic
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