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Gestampftes, gar nicht mal so geil

Gestampftes, gar nicht mal so geil © Kontor Records

Housige Dance-Hits aus der Massenproduktion: Das Debüt von Gestört aber Geil lässt jegliche Überraschung vermissen.

Das Erfurter DJ-Duo Gestört aber Geil feierte 2015 seinen großen Durchbruch mit dem Dance-Ohrwurm "Unter meiner Haut" und Remix-Arbeiten für Lost Frequencies ("Are You With Me?", "Reality"). Auch die neue Single "Ich & Du" mit gesanglicher Unterstützung von Sebastian Hämer konnte sich bereits wieder in den Charts platzieren. Diese Hits dürfen auf dem neu erschienen Debütalbum von Spike D alias Marcel Stephan und Nico Wendel, die hinter dem Projektnamen stecken, natürlich nicht fehlen.

Copy & Paste - fertig ist der nächste Einweg-Hit

Der Rest des Longplayers orientiert sich strikt an den bewährten Tracks: Knackige House-Beats und griffige Melodien, dazu simple Zeilen für die feiernde Meute im Club - so lautet das Copy-and-Paste-Konzept von Gestört aber Geil. Das Außergewöhnlichste sind noch die vorwiegend deutschen Textzeilen.

Zu moderner elektronischer Musik wird bekanntlich eher selten auf Englisch gesungen. Bei Nummern wie "Sommerregen", "Glücklich wie die Kinder" und "Wie ein Regenbogen" muss man leider auch ganz klar feststellen: Besser ist das! Die peinlichen Reime könnten auch aus primitiven Schlagern stammen. Immerhin genießen Gestört aber Geil damit bestimmt große Beliebtheit am Ballermann oder am Goldstrand.

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Neben Hämer und Wincent Weiss ("Unter meiner Haut") leihen den deutschen Songs eher unbekannte Sänger wie Marc Narrow, 3A, Two Magics, Migo und Ian Simmons ihre Stimmen. Die Erfurter Elektropop-Band Northern Lite konnten Marcel und Nico für den monoton stampfenden House-Track "Pain" gewinnen, der an Produktionen von Martin Solveig erinnert.

Abtanzen zum DJ-Mix auf der Bonus-Dics

Ausgerechnet "Demons", einer der besten Dance-Nummern des Albums, kommt ohne Featuring-Angabe aus: Der pumpende Clubkracher sticht gerade wegen der dunklen, souligen Männerstimme aus der Masse an austauschbarem Charts-Allerlei heraus. "Golden Eyes" und "The Sun" bleiben im Vergleich nur durchschaubare Dance-Hymnen. Diese sind so schnell wieder vergessen, wie die Beats vorbeiheizen.

Als kurzweilger Soundtrack für eine lange Samstagnacht taugt die Musik von Gestört aber Geil ohne Frage. Für alle Tanzmäuse haben Nico und Marcel das komplette Album noch als DJ-Mix abgemischt, der auf einer Bonus-Disc Platz gefunden hat. Na dann: Ab auf den Dancefloor!

Link: www.gestoert-aber-geil.de

 

Veröffentlichung am 08.01.2016 (Kontor Records)

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    Gestört aber Geil: Gestört aber Geil
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