Die fünfteilige Produktion „Chernobyl“ hat in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt. Im Nu avancierte sie auf der Website IMDB zur bestbewerteten Serie aller Zeiten. hitchecker.de verrät, was die Miniserie so gut macht, und verlost den HBO-Hit auf DVD. Mehr...

Chernobyl: Rezension und Gewinnspiel zum Serien-Hit
© Polyband Medien GmbH, HBO, Sky

hitchecker.de verrät, was die Miniserie „Chernobyl“ so gut macht, und verlost den HBO-Hit auf DVD.

Die fünfteilige Produktion „Chernobyl“ hat in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt. Im Nu avancierte sie auf der Website IMDB zur bestbewerteten Serie aller Zeiten und überholte dort sogar den Dauerbrenner „Game Of Thrones“. Nach der US-Premiere bei HBO im Mai erfolgte die hiesige Ausstrahlung kurze Zeit später bei Sky Atlantic HD. Nun ist „Chernobyl“ erfreulicherweise auch ohne Pay-TV-Abo auf DVD und Blu-ray fürs Heimkino erhältlich.

Die vielen positiven Bewertungen irren nicht: Die Miniserie zählt ohne Zweifel zum Packendsten, Spannendsten, aber auch Verstörendsten, was das Fernsehen in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Mit viel Liebe zum Detail haben Drehbuchautor Craig Mazin und Regisseur Johan Renck die Ereignisse der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl rekonstruiert.

Zwischen Realität und Fiktion

Im Mittelpunkt ihrer authentischen Erzählung stehen der Wissenschaftler Valery Legaslov (Jared Harris) und der Politiker Boris Shcherbina (Stellan Skarsgård). Diese versuchen nach der folgenschweren Explosion im sowjetischen Atomkraftwerk, die Auswirkungen des Super-GAUs einzudämmen und die Ursachen für den Unfall zu ermitteln. Unterstützung bekommen sie dabei von der Atomphysikerin Ulana Khomyuk (Emily Watson), die als treibende Kraft gegen die Vertuschungs- und Geheimhaltungspolitik der Sowjetunion fungiert.

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Während es sich im Falle von Legaslov und Shcherbina um real existierende Personen handelt, steht Khomyuk stellvertretend für eine Vielzahl an Wissenschaftlern und Experten, die damals an der Aufklärungsarbeit beteiligt waren. „Chernobyl“ findet jederzeit eine gute Balance zwischen fiktiven und tatsächlichen Ereignissen. Der Fokus liegt immer wieder auf Einzelschicksalen, die das Grauen der Katastrophe von 1986 greifbar machen.

Nichts für zarte Gemüter

Es geht etwa um einen Feuerwehrmann, der unmittelbar nach der Explosion am Kraftwerk im Einsatz war und Tage später qualvoll im Krankenhaus stirbt. Zurück lässt er eine schwangere Frau, die Monate später ihr Kind verliert. Es geht um Menschen, die in die Sperrzone entsandt und damit akuter Lebensgefahr ausgesetzt wurden. Es geht um die Bewohner der nahe gelegenen Stadt Prypjat, die viel zu lange im Ungewissen gelassen und viel zu spät evakuiert wurden. Einigen Figuren begleitet die Serie nur wenige Szenen und schafft es doch, mit diesen kurzen Episoden zu berühren, aber auch zu schockieren.

„Chernobyl“ ist nichts für zarte Gemüter und erweist sich auf weiten Strecken als atmosphärischer Horrorfilm, der den Zuschauern die Kehle zuschnürt. Das Sounddesign und der Score der isländischen Komponistin Hildur Guðnadóttir spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Bilder wirken durch die düstere Musik und die bedrohliche Geräuschkulisse noch intensiver. Das aufgeregte Klackern des Geigerzählers dürfte viele bis in ihre Albträume verfolgen.

Hollywoodkonformes Finale

Lediglich in der letzten Episode flacht die Spannungskurve leicht ab. Das Finale wurde im Wesentlichen als routinierte Gerichtsverhandlung inszeniert, die Legaslov, Shcherbina und Khomyuk hollywoodkonform als große Helden darstellt und schuldige Bösewichte benennt. Dennoch ist es ein rundes Ende, weil noch einmal genau aufgeschlüsselt wird, welche Entscheidungen und Vorgänge zur Katastrophe geführt haben.

Mehr Hintergrundwissen zu Tschernobyl und der Serie liefert eine begleitende Podcast-Reihe, die über alle gängigen Streaming-Portale und via YouTube abrufbar ist.

„Chernobyl“: Veröffentlichung am 06.09.2019 auf DVD und Blu-ray (Polyband/WVG)

DVD-Box zu gewinnen

hitchecker.de verlost „Chernobyl“ einmal auf DVD. Um mitzumachen, müsst ihr das untere Formular ausfüllen und abschicken.

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  • Rezension zu: Chernobyl
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