Hauptkommissarin Candice Renoir ist endlich wieder im Einsatz. In Staffel 7 der gleichnamigen Serie stehen vor allem private Turbulenzen der Ermittlerin im Zentrum des Geschehens.

Candice Renoir: Zwischen Krimi und soapiger Dramedy
© Edel Music & Entertainment GmbH / Boxeur 7, R.T.B.F., France Télévision

Hauptkommissarin Candice Renoir ist endlich auch in Deutschland wieder im Einsatz. Staffel 7 der gleichnamigen Serie dreht sich vor allem um die privaten Turbulenzen der Ermittlerin.

amazon.de | Candice Renoir
DVD - digital - Prime Video
Anzeige

Es ist überaus ärgerlich für Serienfans, wenn Sender nach einiger Zeit die Lust an einer eingekauften Produktion aus dem Ausland verlieren. Auch der französische Quotenerfolg „Candice Renoir“ fand hierzulande ein abruptes Ende. ZDFneo schickte bis 2018 insgesamt sechs Staffeln über den Äther und lieferte seither keine neuen Folgen mehr nach. Dabei ermittelt Schauspielerin Cécile Bois noch immer in ihrer Paraderolle: France 2 zeigt im Laufe des Jahres die nunmehr zehnte Runde des TV-Dauerbrenners.

Immerhin im Heimkino geht es jetzt auch in Deutschland weiter mit frischen Fällen für die aufbrausende Protagonistin, die bei der Mördersuche stets auf ihr Bauchgefühl hört. Die siebte Staffel ist in deutscher Synchronfassung auf DVD und digital erschienen. Sie beginnt mal wieder überaus chaotisch für Candice.

Keine Zeit für den frisch gebackenen Ehemann

Ihre Flitterwochen mit Lehrer Max (Benjamin Baroche) fallen stark verkürzt aus, denn Kollege Antoine (Raphaël Lenglet) liegt im Krankenhaus. Er wurde kurz vor ihrer Hochzeit von einem Auto angefahren. So hat er es nie zur Trauung geschafft, um diese rechtzeitig zu verhindern. Doch davon weiß Candice nichts, auch wenn sie sich sein Liebesgeständnis vielleicht gewünscht hätte. Nun ist sie aber mit Max verheiratet.

Amazon Unlimited Music Anzeige

Der frisch gebackene Gatte muss allerdings schnell feststellen: Viel Zeit fürs Eheleben bleibt nicht. Candice eilt von einem Tatort zum nächsten. In der malerischen Hafenstadt Sète in Südfrankreich kommt es einmal mehr zu zahlreichen Morden, die Candice, Antoine und ihr Team auf Trab halten. Trotz der vielen Leichen und dem nicht ganz unproblematischen Patchworkfamilien-Miteinander daheim lässt sich die lebenslustige Blondine ihre gute Laune nicht verderben.

Es sei denn, es geht um ihre jüngere Schwester Belinda (Maëva Pasquali). Die nistest sich frech bei Candice ein und belügt sie von hinten bis vorne. Zu allem Überfluss bandelt sie auch noch mit Antoine an, was für zusätzlichen Zündstoff in der schwesterlichen Beziehung sorgt. Jedoch zeigt es Candice eines ganz deutlich: Sie hegt noch immer große Gefühle für den Kommissar. Ein unverhofftes Jobangebot aus Paris verspricht einen Ausweg aus dem emotionalen Schlamassel. Jetzt liegt es an Candice, eine schwierige Entscheidung zu treffen.

Leicht verdauliche TV-Kost für den Feierabend

Die von Solen Roy-Pagenault, Robin Barataud und Brigitte Peskine erdachte Serie versucht sich weiterhin als charmanter und zuweilen auch etwas albernen Mix aus Krimi und soapiger Dramedy. Die Figuren sind allesamt überzeichnet und bleiben eindimensional. Die Drehbuchautoren scheinen ganz vernarrt in Klischees und unglaubwürdige Zufälle. Letztere müssen immer wieder dafür herhalten, einen Fall voranzubringen oder aber das Privatleben von Candice, Antoine und Co auf den Kopf zu stellen.

„Candice Renoir“ will aber zum Glück gar nicht mehr sein als leicht verdauliche, augenzwinkernde TV-Kost, die nach Feierabend für etwas Amüsement sorgt – ohne dabei zu sehr aufzuwühlen. Abgesehen von ein paar Leichen, etwas Blut und kurzem Gerangel dominieren freundliche, gewaltfreie Bilder aus Südfrankreich.

Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?

Neben den jeweils innerhalb einer Folge abgeschlossenen Fällen steht das Privatleben der Charaktere im Fokus. Nicht nur bei der Titelheldin, sondern auch bei den anderen Mitgliedern des Ermittlerteams ist viel los: Die toughe Valentine (Yeelem Jappain) wird mit dem unerwarteten Kinderwunsch ihrer Lebensgefährtin konfrontiert. Familienmensch Mehdi (Ali Marhyar) kann sich dagegen nur schwer damit anfreunden, mit Anfang 30 endlich von daheim auszuziehen. Kollege Armand (Olivier Cabassut) verguckt sich in die kauzige Nathalie (Marie Vincent), die Neue von der Spurensicherung.

Probleme werden in der Serie grundsätzlich nur oberflächlich gewälzt und finden ein schnelles Happy End. Der Spaß besitzt oberste Priorität. Nur das endgültige Liebesglück zwischen Candice und Antoine dürften noch eine Weile auf sich warten lassen, lebt die Geschichte doch von einer fortwährenden Frage: Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?

„Candice Renoir: Staffel 7“: Veröffentlichung am 25. Februar 2022 auf DVD und digital (Edel Germany GmbH)

Eine Verbindung mit YouTube und ggf. eine Übertragung personenbezogener Daten finden erst nach Klick auf den unteren Button statt. Mehr Infos...

Quelle: YouTube / KrimiKollegen

DVD-Box zu gewinnen

hitchecker.de verlost eine DVD-Box mit Staffel 7 von „Candice Renoir“. Um mitzumachen, müsst ihr das untere Formular ausfüllen und abschicken. Der Gewinnspiel-Code lautet: #GS-candice

Wenn ihr in Zukunft keine Gewinnspiele auf hitchecker.de verpassen wollt, folgt uns am besten auf Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest! Teilnahmeschluss ist der 16. April 2022.

Hinweis: Nach dem erfolgreichen Versand des Gewinnspielformulars erfolgt eine Empfehlung für einen anderen redaktionellen Beitrag.

Das Gewinnspiel ist beendet. Aktuelle Gewinnerbekanntgaben und eine Übersicht mit bald endenden Gewinnspielen findet ihr hier.

  • Rezension zu: Candice Renoir: Staffel 7
  • Redaktionswertung:

Kommentar schreiben

Senden

Weitere Serienchecks