Literatur-Quizfrage: Wer hat Graf Dracula den Garaus gemacht? Die richtige Antwort lautet: Jonathan Harker. Genau diese Figur aus dem Klassiker von Bram Stoker nimmt sich die Horror-Satire „House Harker“ zum Aufhänger. hitchecker.de verlost Fanpaket zum witzigen B-Movie. Mehr...

Trashiges Gag-Spektakel im „House Harker“
© Koch Media / OFDb Filmworks

Die Horror-Satire „House Harker“ geizt nicht an Trash, punktet aber auch mit gelungenen Gags. Auf hitchecker.de gibt es Fanpakete zum B-Movie zu gewinnen.

Literatur-Quizfrage: Wer hat Graf Dracula den Garaus gemacht? Die richtige Antwortet lautet: Jonathan Harker. Genau diese Figur aus dem Klassiker von Bram Stoker haben Regisseur Clayton Cogswell, Drehbuchautor Jacob Givens sowie die Co-Schreiberlinge Derek Haugen und Noel Carroll quasi als Aufhänger für ihr Spielfilmdebüt „House Harker“ genommen.

In der per Crowdfunding-Kampagne finanzierten Low-Budget-Produktion geht es um Harkers Nachfahren Gerry (Givens) und Charlie (Carroll). Die chaotischen Brüder stecken ziemlich in den Miesen. Wenn Sie nicht zeitnah ihre Schulden begleichen, werden sie das heruntergekommene Familienanwesen verlieren. Dort führen die beiden ein erfolgloses Vampir-Theaterstück auf.

Erst Fake, dann blutige Realität

Wie es der Zufall will, kommt ausgerechnet ein gesuchter Nekrophiler im House Harker auf äußerst skurrile Art und Weise ums Leben. Gerry und Charlie nutzen den Vorfall, um Gerüchte um einen echten Vampir zu streuen. Sie heuern sogar einen Schauspieler an, der die Besucher ihrer Show in Angst und Schrecken versetzen soll.

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Ganz in der Tradition ihres Vorfahren wollen sich die Geschwister schließlich als heldenhafte Vampirjäger darstellen und das große Geld machen. Allerdings haben sie nicht damit gerechnet, plötzlich auf einen waschechten Blutsauger zu treffen.

Mankos zur Tugend gemacht

Mit viel Tempo und witzigen Referenzen an alte Horrorfilme wie „Der Exorzist“ und „Tanz der Teufel“, aber auch an jüngere Kino-Phänomene wie „Twilight“ macht „House Harker“ eine Menge Spaß. Das geringe Produktionsbudget ließ freilich nur Kompromisse zu: Der Regisseur und die Autoren übernahmen die Hauptrollen als Laiendarsteller selbst. Zudem wirken einige Effekte sehr amateurhaft.

Doch genau diese Mankos haben die kreativen Köpfe hinter dem „Fantasy Filmfest“-Beitrag aus dem Jahre 2016 gezielt für eine bissig-satirische Inszenierung genutzt. Der trashige Charme des kurzweiligen Streifens gehört quasi zum Konzept.

Wenn sie genügend finanzielle Mittel sammeln können, wollen Cogswell, Carroll, Givens und Haugen eine „House Harker“-Trilogie umsetzen. Mehr durchgeknallte Gags der Indie-Filmemacher amüsieren in der Webserie „Good Cops“ auf YouTube.

„House Harker: Vampirjäger wider Willen“: Veröffentlichung am 26.04.2018 auf DVD und Blu-ray (Koch Media GmbH)

„House Harker“-Fanpakete zu gewinnen

hitchecker.de verlost zwei Fanpakete zur Horrorkomödie „House Harker“: eines bestehend aus einer DVD und einem T-Shirt, das andere mit Blu-ray und T-Shirt.

Wenn ihr beim Gewinnspiel mitmachen wollt, müsst ihr die untere Frage beantworten und eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Teilnahmeschluss ist der 25. Juni 2018. Viel Glück!

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  • Rezension zu: House Harker: Vampirjäger wider Willen
  • Redaktionswertung:

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