In „Aladin – Wunderlampe vs. Armleuchter“, dem Sequel zum belgisch-französischen Kinohit „Aladin – Tausendundeiner lacht!“, wird es schräg-amüsant und ziemlich albern.

Noch mehr Aladin-Albernheiten mit Frankreichs Top-Comedian Kev Adams
© SquareOne Entertainment GmbH

Fliegende Teppiche müssen nachgetankt werden und wenn ein Dschinn nicht richtig funktioniert, ist das ein Fall für die Service-Hotline. Die zweite Aladin-Komödie mit Kev Adams in der Hauptrolle überrascht mit so einige Skurrilitäten.

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Mit etlichen Jahren Verspätung hat es der belgisch-französische Kinohit „Aladin – Tausendundeiner lacht!“ (2015) im vergangenen September doch noch zu einem Home-Release in Deutschland gebracht. Im November folgt das Sequel „Aladin – Wunderlampe vs. Armleuchter“, das in seiner Heimat 2018 als „Alad'2“ in die Lichtspielhäuser kam.

Mit über 2,2 Millionen Besuchern war auch die Fortsetzung noch ein Erfolg. Der erste Teil konnte zuvor aber ein fast doppelt so großes Publikum begeistern. Der deutsche Titel „Aladin – Wunderlampe vs. Armleuchter“ klingt albern, trifft es aber ganz gut. Die Komödie entpuppt sich als kompromissloser Klamauk, der sich in keiner Sekunde ernst nimmt.

Erste Beziehungskrise mit Prinzessin Shallia

Wie schon beim Vorgänger wechselt die Geschichte zwischen Realität und Märchenwelt hin und her. In beiden Erzählsträngen übernimmt erneut Comedian Kev Adams die Rolle des Protagonisten. Als Sam muss er sich trotz seiner Flugangst einer Reise im Flieger stellen. Er will nach Marokko, um die Hochzeit seiner Ex-Freundin Sofia (Vanessa Guide) mit einem anderen zu verhindern.

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Um sich abzulenken, erfindet er wieder eine weitere Geschichte um den legendären Aladin (Adams). Diesmal müssen eine Stewardess (Noémie Lenoir) und ein kleiner Junge (Dimitri Tordjman) als mehr oder weniger freiwillige Zuhörende herhalten. Sams Titelheld aus Tausendundeiner Nacht lebt inzwischen mit Shallia (Guide) im Palast und muss feststellen: Als kleiner Dieb Bagdad hatte er deutlich mehr Spaß als auf dem Thron neben der Prinzessin. Die hofft auf eine baldige Hochzeit und ist ziemlich genervt von Aladins kindischem Verhalten.

Neuer Gegenspieler für Aladin

Ausgerechnet in diese Beziehungskrise platzt der herrschsüchtige Shah Zaman (Jamel Debbouze), der Prinz der Provinz Zoulaoui. Trotz seiner Unbeholfenheit und Inkompetenz in allen Belangen gelingt es dem Bösewicht mit Hilfe seiner Gefolgschaft den Palast, Bagdad und Shallia in seine Gewalt zu bringen. Aladin bleibt zunächst nichts anderes übrig, als zu flüchten. Doch er hat einen Plan, wie er seine Liebste und die Stadt retten kann: Er muss seinen Dschinn (Éric Judor) zurückholen. Der steckt aber selbst in Schwierigkeiten und die Turbulenzen nehmen ihren Lauf.

Zu allem Überfluss scheint der Flaschengeist die Kontrolle über seine magischen Kräfte verloren zu haben. So landet Aladin mal eben bei den drei Musketieren, Christoph Columbus (Gérard Depardieu) oder Disneys singwütiger Eisprinzessin (Anaïs Delva). Die vielen kleinen Episoden spielen sich diesmal recht unabhängig vom eigentlichen Geschehen ab. Die Referenzen an bekannte Filme und legendäre Geschichten wirken daher deutlich konstruierter und gezwungener als noch im ersten Streifen.

Für Fans von „Das Leben des Brian“

Mehr amüsiert das Treiben im Palast: Shallia ist darum bemüht, Shah Zaman auszutricksen. Doch all ihre Tötungsversuche schlagen fehl und kosten stattdessen das Leben Unschuldiger. Vanessa Guide und Jamel Debbouze haben sichtlich Spaß an ihren Intrigenspielchen, bei denen schließlich auch noch ein zweiter Dschinn (Ramzy Bedia) mitmischt. Die Figur des Aladin gerät da fast zur Nebensache. Erst ganz am Schluss darf Adams so richtig mit seinen Entertainer-Talenten auftrumpfen, wenn es im Abspann wieder zu einer witzigen Musikeinlage kommt. Einen Gastauftritt absolviert an dieser Stelle auch die israelisch-französische Sängerin Tal.

Der schräg-infantile, zuweilen auch etwas antiquierte Humor der beiden Aladin-Filme trifft sicher nicht jedermanns Geschmack. Dank einiger gelungener Gags und der großen Spielfreude der Darsteller lohnt sich das Reinschauen aber auf jeden Fall. Vor allem Fans von „Das Leben des Brian“ könnten auf ihre Kosten kommen.

„Aladin – Wunderlampe vs. Armleuchter“: Veröffentlichung am 19. November 2021 auf DVD und Blu-ray (SquareOne Entertainment)

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  • Rezension zu: Aladin – Wunderlampe vs. Armleuchter
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

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