Viele WhatsApp-Nutzer dürften sich bereits Gedanken über einen alternativen Messenger gemacht haben. Der Grund: Facebook hatte schon länger angekündigt, ab 2020 mit Werbeeinblendungen in der App zu starten. Diese Pläne sollen nun vorerst auf Eis liegen. Mehr...

Vorerst wohl doch keine Werbung in WhatsApp
© WhatsApp / Facebook

Es sieht ganz danach aus, als bleibe WhatsApp entgegen der Ankündigungen von Facebook vorerst doch noch werbefrei.

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Viele WhatsApp-Nutzer dürften sich bereits Gedanken über einen alternativen Messenger gemacht haben. Der Grund: Facebook hatte schon länger angekündigt, ab 2020 mit Werbeeinblendungen in der App zu starten. Geplant waren entsprechende Anzeigen im Status-Bereich.

Davon sieht der Konzern um Mark Zuckerberg nun aber wohl doch ab. Das berichtet zumindest das Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Facebook habe die für die Anzeigen-Features gegründete Abteilung wieder aufgelöst. Auch seien die für die Werbung nötigen Erweiterungen im WhatsApp-Code rückgängig gemacht worden.

Gründe für Rückzieher unklar

Seitens Facebook gibt es noch keine offizielle Bestätigung. Unklar bleiben daher auch die genauen Gründe für den vermeintlichen Rückzieher. Hat etwa die massive Kritik der WhatsApp-Nutzer Wirkung gezeigt? Das US-Technik-Magazin The Verge deutet an, es könnte vielmehr Probleme mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gegeben haben. Die Integration von Werbung hat diese möglicherweise beeinträchtigt.

Diese Bedenken hatten zuletzt die beiden WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton geäußert, die ihren Messenger vor einigen Jahren an Facebook verkauft haben. Koum und Acton arbeiteten zunächst noch für das Unternehmen, bevor es zunehmend zu Differenzen kam.

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Einer der Streitpunkte war vor allem das Vorhaben, Anzeigen in WhatsApp zu schalten. Die Gründer wollten ihre Anwendung unbedingt werbefrei halten. Inzwischen haben sie Facebook verlassen und keinerlei Einfluss mehr auf die Weiterentwicklung des Messengers.

Pläne zur Monetarisierung bleiben bestehen

Laut Wall Street Journal liegen die Werbepläne von Facebook aber nur momentan auf Eis. Langfristiges Ziel sei es, WhatsApp zu monetarisieren. Dafür wolle man aber nun erst mal eine andere Richtung einschlagen: Geplant sei es Unternehmen kostenpflichtige Optionen anzubieten, direkt mit Verbrauchern in WhatsApp in Kontakt zu treten.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Facebook zu den Berichten äußern wird. Wenn sie sich bewahrheiten, werden WhatsApp-Nutzer zumindest kurzfristig noch nicht von Werbung gestört. Aufgeschoben ist aber bekanntlich nicht aufgehoben.

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