Kaum hat Samsung das Galaxy Fold angekündigt, scheint auch Huawei keine Zeit mehr in Sachen faltbares Smartphone verlieren zu wollen: Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat das chinesische Unternehmen mit dem Mate X ein entsprechendes Gerät vorgestellt. Was hat es zu bieten? Mehr...

Mate X: Huawei-Konkurrenz zum Samsung Galaxy Fold
© Huawei

Huawei sprengt neue Preisrekorde mit dem faltbaren Smartphone Mate X. Kann es mehr als das Galaxy Fold?

Kaum hat Samsung das Galaxy Fold angekündigt, scheint auch Huawei keine Zeit mehr in Sachen faltbares Smartphone verlieren zu wollen: Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat das chinesische Unternehmen mit dem Mate X ein entsprechendes Gerät vorgestellt.

Größer als das Galaxy Fold

Was die Größe angeht, hat Huawei schon mal die Nase vorn: Im aufgeklappten Zustand bietet das Mate X ein 8 Zoll großes Display (Auflösung: 2480 x 2200 Pixel). Zusammengeklappt steht ein 6,6 Zoll großes Display im Seitenverhältnis 19,5:9 zur Verfügung.

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Da sich das Mate X mit dem Bildschirm nach außen gerichtet zuklappen lässt, gibt es auch auf der Rückseite einen 6,38 Zoll großen Bildschirm-Bereich. Dieser aktiviert sich allerdings nur bei Selfies und anderen Schnappschüssen. Personen, die fotografiert werden, können dank des rückseitigen Displays das Live-Bild der Kamera mitansehen.

Zum Vergleich: Das Außen-Display des Galaxy Fold ist nur 4,6 Zoll groß. Das innere Display kommt im aufgeklappten Zustand auf 7,3 Zoll. Da man das Galaxy Fold wie ein Buch zusammenklappt, arbeitet das Gerät also mit zwei unterschiedlichen Displays. Die Lösung von Huawei scheint da eleganter, erweist sich aber auch als teurer.

Ein ambitionierter Preis

Samsung will das Galaxy Fold zum Preis von 2000 Euro einführen, das Mate X soll zum Verkaufsstart Mitte 2019 gar 2299 Euro kosten. Bei solch einer Summe braucht es natürlich mehr als nur ein faltbares Display, um Technik-Begeisterte zum Kaufen zu bewegen.

Das Mate X lockt mit 8 GB Arbeitsspeicher und einem internen Speicher in Höhe von 512 GB. Das Smartphone ist 5G-fähig und wird bis zu 4,6 Gigabyte pro Sekunde unterstützen. Ein Fingerabdrucksensor und die Möglichkeit, zwei SIM-Karten unterzubringen, verstehen sich quasi von selbst.

Für lange Laufzeiten soll ein 4500 Milliamperstunden starker Doppel-Akku sorgen. Dank SuperCharge-Technologie kann dieser innerhalb von 30 Minuten von 0 zurück auf 85 Prozent aufgeladen werden.

Kameras von Leica

Um die verbauten Kameras macht Huawei bislang noch ein kleines Geheimnis: Es soll sich um die neuesten Objektive von Leica handeln. Man geht davon aus, dass diese auch im kommenden P30 eingesetzt werden.

Auf den ersten Produktfotos des Mate X sind drei Objektive auszumachen. Noch unklar ist, ob das neue Premium-Smartphone auch einen 3D-Sensor zum Ausmessen von Objekten mitbringen wird.

Mehr Details zum Mate X: consumer.huawei.com/de/phones/mate-x/

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