In der jungen Zielgruppe hatte das „Germany's Next Topmodel“-Finale die Nase vorn. In Sachen Gesamtreichweite waren die Öffentlich-Rechtlichen und RTL besser.

Germany's Next Topmodel Finalfoto
© ProSieben / Claudius Pflug

In der jungen Zielgruppe hatte das „Germany's Next Topmodel“-Finale die Nase vorn. In Sachen Gesamtreichweite waren die Öffentlich-Rechtlichen und RTL besser.

In einer Pressemitteilung feiert ProSieben das am vergangenen Donnerstagabend ausgestrahlte Staffelfinale von „Germany's Next Topmodel“ mit insgesamt 4,41 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern ab 3 Jahren als großen Quotenerfolg. Bei dem genannten Wert handelt es sich allerdings um die Nettoreichweite. Mitgezählt wurden dabei auch alle, die nur kurz in die dreistündige Live-Show reingezappt haben.

Ein neuer Quotentiefpunkt

Durchschnittlich verfolgten dagegen nur 1,66 Millionen Menschen die Sendung, die das 22-jährige Curvy Model Vivien aus Koblenz als Siegerin hervorbrachte. Der Marktanteil lag bei acht Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren musste das GNTM-Finale deutlich Federn lassen und erreichte einen neuen Tiefpunkt. 2022 waren noch 1,93 Millionen dabei, 2021 sogar 2,97 Millionen.

Von Quoten wie anno 2009 kann ProSieben nur träumen: Damals verfolgten 4,61 Millionen Menschen die alles entscheidende GNTM-Show. Doch die TV-Zeiten haben sich geändert. Es gilt für die Sender, kleinere Brötchen zu backen und sich gut im Streaming-Bereich aufzustellen. Wie hoch die Reichweite des von Heidi Klum moderierten Finales beim hauseigenen Streaming-Dienst Joyn war, hat ProSieben leider nicht kommuniziert.

Zuschauerstarke Wiederholungen

Trotz der Zuschauerverluste beim Gesamtpublikum erwies sich die Show mit Auftritten von Loreen, Kim Petras und den Scorpions in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen einmal mehr als Hit: 0,84 Millionen Werberelevante sorgten für einen sehr guten Marktanteil in Höhe von 18,3 Prozent. Eine 19. Staffel des Formats ist längst beschlossene Sache.

Das Erste, das ZDF und RTL konnten bei den Jungen mit ihrem Gegenprogramm zwar nicht mithalten, erzielten am 15. Juni aber deutlich höhere Gesamtreichweiten zur Primetime. Mit einer Wiederholung aus der Reihe „Der Usedom-Krimi“ lockte die ARD 4,05 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Eine alte Folge von „Die Bergretter“ im Zweiten konnte durchschnittlich 3,75 Millionen unterhalten. Die beiden Halbzeiten des UEFA-Nations-League-Halbfinals bescherten RTL 1,85 und 2,43 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.

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