Wer war Franz Kafka? Ein neuer Sechsteiler versucht diese Frage zu ergründen. Das Erste zeigt diesen in zwei Blöcken am Dienstag- und Mittwochabend zur besten Sendezeit.

Kafka
© NDR / Superfilm

Wer war Franz Kafka? Ein neuer Sechsteiler versucht diese Frage zu ergründen. Das Erste zeigt diesen in zwei Blöcken am Dienstag- und Mittwochabend zur besten Sendezeit.

Zum 100. Todestag Franz Kafka ist eine sechsteilige Miniserie als gemeinschaftliches Projekt von ARD und ORF entstanden. Sie trägt den knappen Titel „Kafka“ und arbeitet die wichtigsten Stationen und Werke im Leben des Schriftstellers bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1924 ab. Regie führte David Schalko, der Daniel Kehlmann auch beim Drehbuch unterstützte.

Prominent besetzte Miniserie

In die Hauptrolle schlüpft Joel Basman, bekannt aus Serien wie „Der Überfall“ und „KaDeWe“ sowie aus internationalen Filmproduktionen. Mit David Kross als Kafkas Freund und Mentor Max Brod, Nicholas Ofzarek als herrischer Vater Hermann Kafka, Lia von Blarer als Felice Bauer und Liv Lisa Fries als Milena Jesenká erweist sich die Besetzung auch sonst als überaus prominent. Nebenrollen übernehmen darüber hinaus Katharina Thalbach, Charly Hübner, Verena Altenberger, Lars Eidinger und Jan Bülow.

Während „Kafka“ schon seit 20. März vollständig in der ARD Mediathek zum Abruf bereitsteht, erfolgt die lineare Ausstrahlung am 26. und 27. März im Ersten. Ab 20:15 Uhr werden jeweils drei Episoden am Stück über den Äther geschickt. Jörg Schönenborn, ARD-Koordinator Fiktion, verspricht „ein Fest ambitionierter Erzählkunst, das Literaturbegeisterte hoffentlich genauso in seinen Bann ziehen wird wie Fans des modernen Serienfernsehens“.

Noch mehr Kafka im Kino

Lob kommt auch vom britischen Autor Ian McEwan („Abbitte“, „Am Strand“): Er bezeichnet „Kafka“ als „brillant“, da die Serie „sensibel dramatisierte Elemente aus Franz Kafkas Werk“ mit „der profunden Innensicht des Buchautors“ verbinde. Das Ergebnis sei ein Drama von enormer emotionaler und intellektueller Kraft.

Reiner Stachs Biografien von Franz Kafka dienten der Serie als Grundlage. Der Literaturwissenschaftler und Autor stand den Kehlmann und Schalko beratend zur Seite. Erst am 14. März kam mit „Die Herrlichkeit des Lebens“ nach dem gleichnamigen Roman von Michael Kumpfmüller ein Drama ins Kino, das die Beziehung zwischen Kafka und Dora Diamant ins Zentrum des Geschehens stellt. Auf der großen Leinwand verkörpert Sabin Tambrea den Schriftsteller, Henriette Confurius spielt Dora.

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