Zwei Morde, Drogengeschäfte und Korruption in den eigenen Reihen bringen Fallanalystin Gloria Acheampong an ihre Grenzen.

Die Polizistin und die Todesstille
Boris Lambert (Tobias Oertel) und Gloria Acheampong (Thelma Buabeng) ermitteln in einem Mordfall / © ZDF, Nik Konietzny

Zwei Morde, Drogengeschäfte und Korruption in den eigenen Reihen bringen Fallanalystin Gloria Acheampong an ihre Grenzen.

Vor zwei Jahren schlüpfte Thelma Buabeng erstmals in die Rolle der BKA-Profilerin Gloria Acheampong. Nun ermittelt die Protagonistin in einem neuen Fall: Der 90-Minüter „Die Polizistin und die Todesstille“ läuft am 21. September um 20:15 Uhr als „Fernsehfilm der Woche“ im ZDF.

Ein persönlicher Fall

Gloria Acheampong wird von ihrem Chef Boris Lambert (Tobias Oertel) nach Frankfurt am Main geschickt. Ein verdeckter Ermittler ist tot in einem gestohlenen Auto aufgefunden worden. Für Gloria werden die Ermittlungen zur persönlichen Angelegenheit: Bei dem Ermordeten handelt es sich um Undercover-Polizist Yunis Zouaï (Alexander Milo), den sie seit ihrer Studienzeit kennt und mit dem sie zuletzt ein Verhältnis hatte. Um nicht vom Fall abgezogen zu werden, behält sie letzteres Detail jedoch für sich.

Gemeinsam mit den Drogenfahndern Milan Stepanovic (Slavko Popadić) und Ronny Engels (Nico Holonics) folgt Gloria einer Spur ins Frankfurter Nachtleben. Schnell gerät Gastronom Leon Graf (Carlo Ljubek) ins Visier des Trios. Seine Geschäfte laufen offenbar nicht nur wegen hoher Umsätze gut. In seinen Etablissements wird Drogengeld in großem Stil gewaschen. Yunis hatte zuletzt neben Grafs Freundin Debbie (Almila Bagriacik) an der Bar gearbeitet.

Undichte Stelle bei der Polizei

Ein zweite Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Auch DJ Nikki Caspari (Marc Benjamin), der hohe Schulden bei Graf hatte, wurde umgebracht. Emma Caspari (Haley Louise Jones), die Freundin des Toten, gilt als wichtige Zeugin, ist aber verschwunden. Gloria vermutet zudem ein wichtiges Beweisstück bei Yunis’ Ex-Frau Paula Zouaï (Teresa Rizos). Doch sie muss vorsichtig sein, mit wen sie überhaupt noch ihre Informationen teilt: Alles deutet darauf hin, dass es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen gibt. Wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Wie schon bei der Pilotfolge „Die Polizistin und die Sprache des Todes“ zeichnet sich Lars Becker sowohl für das Drehbuch als auch für die Regie verantwortlich. Ein Wiedersehen vor der Kamera gibt es mit Nadeshda Brennicke als LKA-Chefin Violetta Kramer. Außerdem gehört Vincent Krüger als Jerry Kraal zum Ensemble des Krimis, der bereits im Streaming-Angebot des ZDF verfügbar ist. Dort kann auch Acheampongs erster Fall nachgeholt werden. Ob es einen dritten Teil der Reihe geben wird, steht noch nicht fest.

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