Die Verfilmung von Adriana Altaras' Roman „Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus“ dreht sich um Turbulenzen in einer jüdisch-nichtjüdischen Familie.

Doitscha – Alles geht vorüber
Tante Jele (Inge Maux, links) tröstet ihre Nichte Adriana Alkalaj (Oriana Schrage) / © WDR, storytelle, Andreas Dobslaff

Die Verfilmung von Adriana Altaras' Roman „Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus“ dreht sich um Turbulenzen in einer jüdisch-nichtjüdischen Familie.

Pubertät, Identitätsfragen und antisemitische Anfeindungen sind die zentralen Themen der Tragikomödie „Doitscha – Alles geht vorüber“, die ihre TV-Premiere am 4. November um 20:15 Uhr im Ersten feiert.

Schlagfertige Jüdin mit liberalen Werten

Oriana Schrage schlüpft in die Rolle der jüdischen Mutter Adriana Alkalaj. Die Protagonistin versucht, ihre liberalen Werte auch im chaotischen Familienalltag zu leben. Als sie in einer Talkshow zum Thema Juden in Deutschland große Schlagfertigkeit beweist, soll sie zum Holocaust-Gedenktag eine Rede halten. Während sie mit dieser Aufgabe ringt, geraten die Probleme zu Hause zunehmend aus ihrem Blick.

Ihr Sohn David (Yahli Yogev) steckt mitten in der Pubertät und liefert sich mit seinem nichtjüdischen Vater Georg (Mark Waschke) immer heftigere Auseinandersetzungen. Meist sind religiöse Streitfragen der Auslöser. Davids jüngerer Bruder Sammy (Adam Lukas) verschweigt dagegen lange, dass er in der Schule antisemitisch angefeindet wird. Das Familiengefüge gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht.

Filmhandlung spielt nach dem Hamas-Terror

Als Vorlage für den Film diente der 2014 erschienene Roman „Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus“ von Adriana Altaras. Momme Peters und Regisseurin Ester Amrami erzählen die Geschichte zeitlich nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Zum Ensemble gehören außerdem Samuel Finzi, Inge Maux, Aaron Altaras, David Rott, Antje Lewald, Lucia Kotikova, Alice Gruia und Bettina Böttinger.

Der 90-Minüter stammt von storytelle, einem Label der Kölner ALPHA Entertainment, und entstand im Auftrag des WDR für die ARD. Er ist seit dem 30. Oktober auch zum Streamen in der ARD Mediathek verfügbar.

Roman „Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus“ zu gewinnen

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  • Gewinn: Roman „Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus“ zu gewinnen
  • Foto: Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus
  • Teilnahmeschluss: 08.12.2026

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