Eine Mutter will ihr Kind zurück, das bei Pflegeeltern aufgewachsen ist. Ihre Chancen beim Rechtsstreit steigen, als der Pflegevater tot aufgefunden wird.

Der Usedom-Krimi
Karin Lossow (Katrin Sass) berichtet Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) über ihr neues Ehrenamt / © NDR, ARD Degeto Film, Oliver Feist

Eine Mutter will ihr Kind zurück, das bei Pflegeeltern aufgewachsen ist. Ihre Chancen beim Rechtsstreit steigen, als der Pflegevater tot aufgefunden wird.

Rundes Jubiläum für „Der Usedom-Krimi“: Mit „Wunschkind“ flimmert der 30. Film der seit 2014 laufenden Reihe über die Bildschirme: Das Erste zeigt den vorerst letzten neuen Fall für Karin Lossow, gespielt von Katrin Sass, am 5. November um 20:15 Uhr. Es geht um einen mörderischen Sorgerechtsstreit.

Karin Lossow im Dilemma

Lossow engagiert sich ehrenamtlich bei einem Familienhilfeverein, indem sie diesen in juristischen Fragen unterstützt. So lernt sie Nathalie Schrader (Hannah Schiller) kennen. Die junge Frau will das Sorgerecht für ihre Tochter Greta (Frieda Fuchs) zurückbekommen. Das Mädchen ist bei Pflegeeltern aufgewachsen. Als Baby wurde es von der damals schwer depressiven Nathalie vor einer Kirche abgelegt.

Als Gretas Pflegevater tot im Hafenbecken gefunden wird, gerät Nathalie unter Mordverdacht. Rainer Witt (Till Firit) und Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) verfolgen zunächst eine Spur zur Anwaltskanzlei des Pflegeelternpaares. Karin taucht unterdessen immer tiefer in das komplizierte Beziehungsgeflecht um Nathalie ein. Deren Mutter und Freund spielen dabei ebenfalls eine bedeutende Rolle. Je mehr sich die ehemalige Staatsanwältin einbringt, desto mehr gerät sie in ein juristisches und emotionales Dilemma.

Top-Quoten für „Mörder unter uns“

Bettina Lamprecht spielt Gretas Pflegemutter Anja Wichmann, Katrin Wichmann ist als Nathalies Mutter Sandra zu sehen. Weitere Rollen übernehmen Joshua Hupfauer, Franz Hartwig und Walter Plathe.

„Wunschkind“ wurde von Regisseur Matthias Tiefenbacher nach einem Drehbuch von Dinah Marte Golch und Isabell Serauky inszeniert. In der ARD Mediathek kann der 90-Minüter bereits seit dem 19. Oktober gestreamt werden.

Zur Vorgängerfolge „Mörder unter uns“ schalteten am 29. Oktober 5,52 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein. Das entsprach einem starken Marktanteil in Höhe von 25,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen 0,27 Millionen zu. Das genügte für immerhin 8,1 Prozent.

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