In der nächsten Ausgabe von „besseresser“ befasst sich Lebensmittelexperte Sebastian Lege mit dem gastronomischen Angebot der Deutschen Bahn.

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Sebastian Lege probiert Currywurst und Pommes im Bordrestaurant / © ZDF, Lilian Pürthner

In der nächsten Ausgabe von „besseresser“ befasst sich Lebensmittelexperte Sebastian Lege mit dem gastronomischen Angebot der Deutschen Bahn.

„Genuss auf ganzer Strecke“ – mit diesem Spruch bewirbt die Deutsche Bahn ihr kulinarisches Sortiment in den Bordrestaurants und Bordbistros. Doch was streckt drin in den vermeintlichen Leckereien?

Lebensmitteleperte Sebastian Lege geht dieser Frage am 17. Februar um 20:15 Uhr im ZDF nach. Wer nicht bis zur linearen Ausstrahlung warten will, kann die Folge „Die Tricks im DB-Bordrestaurant“ bereits ab 10:00 Uhr im ZDF-Streaming-Angebot abrufen.

Tomatensuppe mit viel Wasser

Die Tomatensuppe gehört zu den Standardgerichten auf der Schiene. Bei der Analyse der Inhaltsstoffe zeigt sich jedoch, dass der tatsächliche Tomatenanteil bei lediglich 54 Prozent liegt. Um die gewünschte Konsistenz und den Geschmack zu erreichen, kommen laut Lege über 20 verschiedene Komponenten zum Einsatz. Dazu zählen neben Wasser und modifizierter Stärke auch Bindemittel sowie Zucker und Karamellzucker. Im Vergleich zu einer klassisch zubereiteten Suppe aus frischen Zutaten setzt die Systemgastronomie hier auf eine komplexe industrielle Rezeptur.

Mit jährlich 600.000 verkauften Portionen ist die Currywurst der absolute Verkaufsschlager im Bordrestaurant. Sebastian Lege demonstriert in der Sendung, wie die Wurst industriell so aufbereitet wird, dass sie unterwegs lediglich in der Mikrowelle erwärmt werden muss. Dabei enthüllt er auch das Geheimnis der Grillstreifen. Diese suggerieren einen Grillvorgang, doch die Wurst lag zu keinem Zeitpunkt über offenem Feuer.

Pommes aus der Mikrowelle

Besonders komplex gestaltet sich die Beilage: Da in den Zügen aus Sicherheits- und Platzgründen nicht frisch frittiert werden kann, kommen spezielle Pommes zum Einsatz. Es handelt sich ebenfalls um ein Mikrowellenprodukt, das eine ähnliche Beschaffenheit aufweist wie günstigere Varianten aus dem Supermarkt. Die Bahn verlangt für das gesamte Gericht einen stolzen Preis in Höhe von 10,90 Euro.

Für Reisende, die auf tierische Produkte verzichten wollen, bietet die Bahn einen „Oriental-Falafel-Wrap“ an. Sebastian Lege nimmt die Zusammensetzung der gerade mal drei enthaltenen Falafelbällchen unter die Lupe: Diese bestehen nicht komplett aus Kichererbsen, sondern werden mit Hartweizen und Paniermehl gestreckt. Trotzdem fällt auch in diesem Fall der Preis ziemlich hoch aus.

Nachtisch mit günstigen Zutaten

Wie wäre es zum Nachtisch mit einem Apfelkuchen? Um diesen in der Logistikkette des Fernverkehrs lange haltbar und lagerfähig zu halten, unterscheidet sich die Zutatenliste deutlich von traditionellen Rezepten. So wird bei den Streuseln auf den Einsatz von Butter verzichtet. Stattdessen kommen günstiges Palmfett und Karottenextrakt zum Einsatz.

Zuletzt deckte Lege die Tricks von Aldi auf. Die Sendung vom 27. Januar verfolgten insgesamt 2,84 Millionen Menschen. Das entsprach einem Gesamtmarktanteil von 11,4 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden 7,6 Prozent erreicht.

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