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Darum ist Google+ bald Geschichte

Darum ist Google+ bald Geschichte © Screenshot: hitchecker.de Profil auf Google+

Nach acht Jahren soll Schluss sein: Google hat angekündigt, das soziale Netzwerk Google+ bis zum Sommer 2019 für reguläre Nutzer zu schließen. Eine neue Variante des Dienstes für Unternehmen soll fortgeführt werden.

Wenn es Probleme und Misserfolge zu vermelden gibt, geschieht das am besten in einer Randnotiz. Das haben sich wohl die PR-Experten bei Google gedacht. So verpackte Ben Smith hochbrisante Neuigkeiten lediglich in einem Blogbeitrag für Entwickler.

Der Google-Manager informierte dort über das baldige Aus des sozialen Netzwerks Google+, das 2011 als Konkurrenz zu Facebook ins Rennen geschickt worden war. Noch bis etwa Ende August haben Nutzer wohl die Chance, ihre Daten zu sichern, bevor die Plattform in der jetzigen Form abgeschaltet wird. Für Unternehmen soll es allerdings eine neue Variante von Google+ geben, die für interne Kommunikationszwecke genutzt werden kann. Details dazu will Google in Kürze veröffentlichen.

Keine Chance gegen Facebook

Ein naheliegender Grund für das Ende von Google+ in der jetzigen Form ist die Erfolglosigkeit des Netzwerks, das Facebook nie wirklich gefährlich werden konnte. Google hat herausgefunden, dass aktuell 90 Prozent der Nutzer-Sessions nur weniger als fünf Sekunden dauern. Doch Google+ fehlt es nicht nur an aktiven Usern, Google räumte auch Datenschutzprobleme ein. Google+ werde den Erwartungen der Nutzer an den Schutz ihrer Privatsphäre nicht mehr gerecht.

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Konkret wurde im Frühjahr sogar eine Sicherheitslücke entdeckt, aber bislang verschwiegen: Ein Fehler in einer Schnittstelle ermöglichte zahlreichen Apps den Zugriff auch auf nicht-öffentliche Nutzerdaten, z.B. auf Informationen über das Alter, das Geschlecht oder die E-Mail-Adresse eines Nutzers. Zum Glück konnte Google den entdeckten Bug, der wohl über den Zeitraum von drei Jahren bestand, direkt im vergangenen März beseitigen.

Google auf Datenschutz-Mission

Der Konzern geht nicht davon aus, dass die Datenlücke ausgenutzt worden ist. So genau kann er dies allerdings nicht sagen: Google darf die Zugriffsprotokolle auf die betroffene Schnittstelle aus Datenschutzgründen nur zwei Wochen archivieren und hat daher kein Möglichkeit, vergangenen Datenmissbrauch zu überprüfen. Von der Sicherheitslücke sollen etwa 500.000 Accounts und über 400 Apps betroffen gewesen sein.

Im Rahmen des Projekts "Strobe" überprüft und überarbeitet Google momentan sämtliche Anwendungen, Schnittstellen und Prozesse, um den gestiegenen Datenschutzanforderungen nachzukommen. Es dürften also im Laufe der nächsten Monate weitere Aufräumarbeiten und Neuerungen im Google-Universum folgen.

Anmerkung der Redaktion: Nach dieser Ankündigung seitens Google haben wir uns dazu entschlossen, den hitchecker.de Google+ Auftritt in den nächsten Tagen einzustellen.

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