Der aktuelle „Tatort“ aus Zürich beleuchtet die Ausbeutungsverhältnisse und Unmenschlichkeiten der Schweizer Asyl- und Migrationspolitik.

Tatort: Könige der Nacht
Kommissarin Tessa Ott (Carol Schuler, links) und ihre Kollegin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) ermitteln in ihrem elften Fall / © SRF, Sava Hlavacek

Der aktuelle „Tatort“ aus Zürich beleuchtet die Ausbeutungsverhältnisse und Unmenschlichkeiten der Schweizer Asyl- und Migrationspolitik.

Anfang Mai ist quasi schon Sommer – zumindest wenn es nach den ARD-Programmplanern geht. Tatsächlich flimmert am 3. Mai um 20:15 Uhr bereits der letzte neue „Tatort“ über die Bildschirme. Bis September werden Zuschauerinnen und Zuschauer danach mit Wiederholungen alter Folgen der seit 1970 laufenden TV-Reihe bei Laune gehalten.

Wie im vergangenen Jahr schließt ein ein Fall des Schweizer Ermittlerteams aus Zürich die Saison ab. Für den Krimi „Könige der Nacht“ konnte Hollywood-Regisseur Claudio Fäh gewonnen werden. Der 51-jährige Schweizer inszenierte bereits Filme wie „Northmen: A Viking Saga“, „Turbulence“ und „No Way Up“. Das Drehbuch für die SRF-Produktion steuerte Mathias Schnelting („Helen Dorn“, „Der Saarland-Krimi“) bei.

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Nach einer abendlichen Pizzalieferung ist die Fahrradkurierin Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi) zur falschen Zeit am falschen Ort: Sie beobachtet zwei vermummte Männer beim Abtransport einer Leiche. Als sie von den Tätern bemerkt wird, gelingt ihr zwar die Flucht. Dummerweise verliert sie dabei aber ihren Ausweis vom Lieferdienst.

Genau genommen gehört dieser ihrer Cousine Saana Mukambo (Nancy Mensah-Offei), für die sie regelmäßig einspringt. Saana bietet der illegalen Migrantin heimlich Unterschlupf. Gleiches gilt für Yaro (André Nkot Olinga) – Moyas Neffen, der seine Mutter bei der Flucht übers Mittelmeer verloren hat.

Als am Limmatufer eine Männerleiche gefunden wird, erkennt Moya das Opfer: Es ist der junge Mann, der ihre Pizzabestellung entgegengenommen hatte. Die Polizei identifiziert ihn als Ruben Jovanov (Yves Weckemann), einen aus Nordmazedonien stammenden Sexarbeiter. Die Kommissarinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) nehmen die Ermittlungen auf.

Angesehener Richter unter Verdacht

Eine erste Spur führt sie zu dem angesehenen Richter Dr. Urs Jacobi (Stefan Merki), der offenbar Rubens Dienste in Anspruch genommen hat. Doch ist er auch der Mörder? Auf Moya treffen Ott und Grandjean schließlich nach einem weiteren tödlichen Zwischenfall: Saana wurde absichtlich von einem Auto angefahren.

Wenn die Killer herausfinden, dass sie die falsche Kurierin zum Schweigen gebracht haben, muss auch Moya weiter um ihr Leben fürchten. Die Kommissarinnen setzen alles daran, die Äthiopierin und Yaro zu beschützen. Dabei können sie nicht ahnen, wie nah ihnen einer der Täter ist.

Spitzenquoten für den Schweizer „Tatort“

Rachel Braunschweig, Aaron Arens, Igor Kovac, Basil Eidenbenz, Liliom Lewald, Tim Borys, Yusuf Arslan, Stefan Merki und Dagny Gioulami spielen weitere Rollen in „Könige der Nacht“. Es handelt sich um den 11. „Tatort“ aus Zürich.

Zum letzten 90-Minüter um Ott und Grandjean mit dem Titel „Kammerflimmern“ schalteten im vergangenen September 7,25 Millionen Menschen ein. Das entsprach einem starken Marktanteil in Höhe von 28,7 Prozent. Auch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sah es mit 20,4 Prozent Marktanteil sehr gut aus.

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