Die Begegnung zwischen einem frustrierten Polizisten und einem lebensmüden Obdachlosen sorgt für gleichermaßen emotionale wie amüsante Momente zur Primetime am Freitag.

Servus Eddie – Spätes Glück
Adam (Günther Maria Halmer), Eddie (Maximilian Brückner) und Maria (Jutta Speidel) erweisen sich als ungleiches Trio / © ARD Degeto Film, new!move films, Hendrik Heiden

Die Begegnung zwischen einem frustrierten Polizisten und einem lebensmüden Obdachlosen sorgt für gleichermaßen emotionale wie amüsante Momente zur Primetime am Freitag.

Hoppla, das kommt durchaus überraschend: Mitten im TV-Sommerloch, in dem das Programm der Sender von Wiederholungen dominiert wird, gibt es im Ersten eine Erstausstrahlung zu entdecken. Der Fernsehfilm „Servus Eddie – Spätes Glück“ flimmert am 31. Juli um 20:15 Uhr über die Bildschirme. In der ARD Mediathek ist die Tragikomödie bereits 48 Stunden zuvor verfügbar.

Es handelt sich um die letzte Produktion mit dem im vergangenen Mai verstorbenen Schauspieler Günther Maria Halmer. Die weitere Hauptrolle im Werk von Regisseur Felix Karolus übernimmt Maximilian Brückner. Dieser verkörpert den ehemals im Münchner Drogendezernat tätigen Kommissar Eddie Kolozecik, der gerne mal übers Ziel hinausschießt. Dabei hält er sich nicht unbedingt an Vorschriften.

Dienstwaffe geht verloren

Die bittere Konsequenz: Inzwischen wurde Eddie zum Streifenpolizisten an der Seite des älteren Carlo Reitner (Gerhard Wittmann) degradiert. Doch er setzt alles daran, die Karriereleiter möglichst bald wieder aufzusteigen und in den gehobenen Dienst zurückzukehren. Allerdings verhält er sich bei dem Versuch, zwei Kleindealer zu überführen, alles andere als clever.

Die beiden können entkommen, als Eddie mit dem obdachlosen Senior Adam Einmiller (Halmer) zusammenstößt. Noch schlimmer: Bei dem missglückten Einsatz verliert er seine Dienstwaffe und gerät auch noch mit der Zeugin Frau Schröder (Marlene Morreis) aneinander.

Zeichen stehen auf Veränderung

Damit platzen gleich zwei Menschen in Eddies Leben, das durch die neuen Bekanntschaften eine unerwartete Richtung einschlägt. Auch für Eddies Mutter Maria (Jutta Speidel), die seit Corona unter einer Angststörung leidet und ihre Wohnung nicht verlassen will, stehen die Zeichen plötzlich auf Veränderung.

Karrolus hat das Drehbuch zu „Servus Eddie – Spätes Glück“ gemeinsam mit Putzi von Adamo (Pseudonym von Gerlinde Wolf) geschrieben. In Nebenrollen sind Ercan Karacayli, Kathrin von Steinburg, Anastasia Papadopoulou, Andrea Beblo-Krause, Stefan Betz, Josef Eder, Julian Baschab, Emil Vorbrugg und Heinz Wanitschek zu sehen. Die Dreharbeiten zum Film fanden bereits im Sommer 2024 in München und Umgebung statt.

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