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Wie konnte es 2023 zum Zusammenbruch der Credit Suisse kommen? Im Programm von Arte liefert eine abendfüllende Doku schockierende Antworten.

Wie konnte es 2023 zum Zusammenbruch der Credit Suisse kommen? Im Programm von Arte liefert eine abendfüllende Doku schockierende Antworten.
Regisseur Simon Helbling hat sich mit den Skandalen und dem Untergang der Großbank Credit Suisse auseinandergesetzt. Seine Dokumentation „Game Over – Der Fall der Credit Suisse“ war 2025 in den Schweizer Kinos zu sehen. Hierzulande feiert der Film seine TV-Premiere am 16. Juni um 20:15 Uhr im Programm von Arte. Dort wird er unter dem leicht abgeänderten Titel „Gier – Der Fall der Credit Suisse“ ausgestrahlt. In der Mediathek des Senders steht die Produktion bereits vorab zum Streamen bereit.
Die Credit Suisse galt als Symbol für Stabilität und Sicherheit, bis die Großbank am 19. März 2023 zusammenbrach. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde sie überraschend von der UBS übernommen. Dies sei aber keineswegs spontan erfolgt, sondern von langer Hand geplant gewesen, wie Whistleblower in der Doku verraten.
Allerdings kamen nach dem Untergang der Bank noch weitaus brisantere Informationen ans Licht: Die Credit Suisse arbeitete über Jahrzehnte hinweg mit Menschenhändlern, Diktatoren und dem organisiertem Verbrechen zusammen. Zudem mischte sie bei blutigen Bürgerkriegen mit und hätte beinahe die größte Weltwirtschaftskrise der jüngeren Geschichte ausgelöst.
Dies geschah, weil Personen an der Spitze der Bank primär auf Eigenprofit bedacht waren und aus ihrer unersättlichen Gier heraus riskante und überaus fragwürdige Entscheidungen getroffen haben. Die Dokumentation blickt zurück bis in die 1970er, als die Credit Suisse schon einmal quasi bankrott war und neue Wege einschlug, um den Niedergang abzuwehren.
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