Die späte Fortsetzung der „Largo Winch“-Reihe konnte im Kino nicht an alte Erfolge anknüpfen. Jetzt versucht die rasante Comicverfilmung ihr Quotenglück im Zweiten.

Largo Winch: Der Preis des Geldes
Hier sind Largo (Tomer Sisley, rechts) und sein Sohn Noom (Narayan David Hecter) noch glücklich vereint / © ZDF, Pan Distribution

Die späte Fortsetzung der „Largo Winch“-Reihe konnte im Kino nicht an alte Erfolge anknüpfen. Jetzt versucht die rasante Comicverfilmung ihr Quotenglück im Zweiten.

Der israelisch-französische Schauspieler Tomer Sisley stellt aktuell in der Netflix-Serie „GIGN“ unter Beweis, dass er mit 50plus noch immer die körperliche Fitness für eine Actionrolle mitbringt. Daher stand wohl auch eine Neubesetzung der Hauptrolle in der belgisch-französischen Filmreihe „Largo Winch“ außer Frage: 2024 wurde erst 13 Jahre nach dem zweiten Teil ein weiteres Abenteuer um die Titelfigur aus der gleichnamigen Roman- und Comicreihe von Jean Van Hamme produziert.

„Largo Winch: Der Preis des Geldes“ (Originaltitel: „Largo Winch: Le prix de l'argent“) folgt auf „Largo Winch: Tödliches Erbe“ (2008) und „Largo Winch II: Die Burma Verschwörung“ (2011). Als Inspiration dienten den Drehbuchautoren Olivier Masset-Depasse, Domenico La Porta und Giordano Gederlini die beiden Comics „Der Preis des Geldes“ und „Im Namen des Dollars“. Die Verfilmung läuft am 3. August um 22:15 Uhr als deutsche TV-Premiere im ZDF-Montagskino.

Milliardär wird Opfer von Intrigen

Milliardär Largo Winch (Sisley) droht diesmal alles zu verlieren, was ihm lieb ist. Als CEO des riesigen Winch-Konzerns, den er einst von seinem Adoptivvater geerbt hat, wollte er eigentlich die Welt zu einem besseren Ort machen. Doch als es gleich zu einer Reihe an Skandalen und Fehlinvestitionen durch sein Personal kommt, muss er nun unverhofft als Chef abdanken.

Damit nicht genug: Als dann auch noch sein Sohn Noom (Narayan David Hecter) im Dschungel Thailands entführt wird, zeichnet sich mehr und mehr ein fieser Rachefeldzug von Ezio Burntwood (James Franco) ab. Dieser macht die Winch-Gruppe für den Tod seiner Vaters verantwortlich. Für seinen Vergeltungsschlag gegen Largo ist ihm jede Mittel recht.

Gefährliche Odyssee auf internationalem Terrain

So wartet auf den verzweifelten Vater schon die nächste böse Überraschung: Bei der Suche nach Ezio wird er in Kanada für einen Mord verhaftet, den er nicht begangen hat. Zwar gelingt ihm zusammen mit der jungen Influencerin Bonnie (Ellise Tilloloy) die Flucht aus dem Provinzknast. Die Rettung seines Sohnes entwickelt sich jedoch zunehmend zu einer Odyssee, bei der er besser niemandem über den Weg trauen sollte. Schafft er es, Ezio aufzuspüren und Noom zu retten?

Clotilde Hesme, Denis O'Hare, Koen De Bouw, Supachai „Flint“ Girdsuwan und Phoonsap „Otto“ Banyong verstärken das Ensemble von „Largo Winch: Der Preis des Geldes“. Gedreht wurde in Thailand, Bulgarien und Belgien. Masset-Depasse führte auch Regie, musste sein Werk allerdings als großen kommerziellen Flop verbuchen. An den französischen Kinokassen blieb das Sequel weit hinter den Erwartungen zurück. Ein vierter Teil ist daher unwahrscheinlich.

„Largo Winch: Der Preis des Geldes“ kommt ab 3. August auch für einen Monat ins ZDF-Streaming-Angebot.

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Quelle: YouTube / capelightpictures

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