Der Mittwochabend im ZDF dreht sich einmal mehr um wahre Verbrechen. Es laufen neue Folgen von „XY Spuren des Verbrechens“ und „XY gelöst“.

Helene Reiner und Sven Voss
Helene Reiner und Sven Voss / © ZDF, Saskia Pavek, Oliver Rüther, Brand New [M]

Der Mittwochabend im ZDF dreht sich einmal mehr um wahre Verbrechen.

Die Juni-Ausgabe der Fahndungssendung „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ flimmerte zwar bereits in der vergangenen Woche über die Bildschirme. Doch auch am 10. Juni muss das ZDF-Publikum nicht auf frische True-Crime-Kost verzichten. Der Mainzer Sender zeigt neue Folgen der beiden Ablegerformate „XY Spuren des Verbrechens“ und „XY gelöst“.

Femizide im Fokus

Im ersten Spin-off setzt sich Journalistin und Moderatorin Helene Reiner um 19:25 Uhr mit Femiziden auseinander. Es geht um Tötungsdelikte an Frauen, bei denen die Täter von Macht, Kontrolle und Besitzdenken angetrieben wurden. Etliche Fälle aus dem Archiv von „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ zeigen auf, warum Gewalt in engen sozialen Beziehungen zumeist Frauen trifft.

Thematisiert wird auch der Doppelmord an einer Mutter und ihrer Tochter, der sich in den 1970ern ereignete. Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern erklärt, warum es oft schwierig ist, im häuslichen Umfeld zu ermitteln. Welche Optionen hat die Polizei, gefährdete Frauen zu schützen? Auch ein Richter kommt in der Sendung zu Wort und erläutert, warum der Begriff Femizid in der Rechtsprechung problematisch ist.

Mord an einer Mutter

Ab 20:15 Uhr zeigt das Zweite gleich zwei neue Episoden von „XY gelöst“ mit Moderator Sven Voss, der noch einmal im Detail inzwischen aufgeklärte Fälle aus der Geschichte des Mutterformats beleuchtet.

Die Folge „Begegnung mit einem Mörder“ dreht sich zunächst um den Mord an einer Mutter in der Nähe von Worms. Die Frau wurde tot in ihrem Bad aufgefunden. Merkwürdigerweise entdeckte die Polizei damals keine Einbruchsspuren.

Die Kinder der Toten trafen kurz nach der Tat auf einen Fremden vor der Haustür. Ein Phantombild und auch der Fund einiger Gegenstände aus dem Haus der Familie an einer Autobahnraststätte führen zu keinem Ermittlungserfolg. Wie konnte der Fall schließlich doch aufgeklärt werden?

Cold Case neu aufgerollt

In „Verhängnisvolle Vergangenheit“ wird ein älterer Fall um einen erstochenen Werkzeugmacher analysiert. Der Mann wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Nach der Tat fehlten sein Auto, persönliche Gegenstände und Bargeld. Eine heiße Spur führte die Kripo ins Bahnhofsmilieu. Gefahndet wurde nach einem Pärchen. Doch die Ermittlungen blieben erst einmal ohne Ergebnis.

Mithilfe von moderner Forensik konnte der Fall 20 Jahre später neu aufgerollt werden: Die Auswertung der DNA-Spuren deuteten auf einen männlichen Täter hin. Doch dann tauchte plötzlich eine Frau mit gepacktem Koffer bei der Polizei auf.

Die beiden „XY gelöst“-Folgen sind schon im Streaming-Angebot des ZDF verfügbar. Die neue Episode von „XY Spuren des Verbrechens“ steht dort ab dem Ausstrahlungstag um 10:00 Uhr zum Abruf bereit.

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