Olivia Colman und Jessie Buckley führen das gut gelaunte Ensemble der britischen Komödie „Kleine schmutzige Briefe“ an, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Kleine schmutzige Briefe
Die Nachbarinnen Edith Swan (Olivia Colman, links) und Rose Gooding (Jessie Buckley) werfen sich vulgäre Worte an den Kopf / © Studiocanal, Parisa Taghizadeh

Empörende Briefe sorgen in einem idyllischen Badeort der 1920er für helle Aufregung. Ein Verdächtige ist schnell gefunden.

Das Erste lässt die Arbeitswoche mit einer amüsanten britischen Komödie ausklingen: Am Freitag, den 24. Juli, läuft der Film „Kleine schmutzige Briefe“ aus dem Jahr 2023 als „ARD SommerKino“-Beitrag um 22:20 Uhr. Es handelt sich um eine deutsche TV-Premiere. Die Produktion wird ab dem Ausstrahlungstag auch für einen Monat in der ARD Mediathek verfügbar sein. 

Obszöne Nachrichten in Briefform

Im England der 1920er-Jahre wid die gottesfürchtige und ledige Edith Swan (Olivia Colman) Opfer einer rätselhaften Schmutzkampagne: Sie erhält immer wieder Briefe voller obszöner Beleidigungen. Schon länger herrscht zwischen ihr und der zugezogenen Rose Gooding (Jessie Buckley) kein gutes Verhältnis. Die beiden Frauen würdigen sich keines Blickes mehr, nachdem sie einander zunächst freundlich gesinnt waren.

Roses direkte Art, ihre lockere Lebensweise und ihre derbe Sprache liefern ausreichend Anlass, um sie als Absenderin der Briefe zu verdächtigen. Die Ermittlungen der Polizei laufen alle in ihre Richtung. Als Ediths erzürnter Vater Edward (Timothy Spall) Druck macht, kommt Rose sogar in Untersuchungshaft. Doch sie beteuert weiterhin ihre Unschuld. Verliert sie in der verzweifelten Situation jetzt auch noch das Sorgerecht für ihre Tochter Nancy (Alisha Weir)?

Die junge Polizistin Gladys Moss (Anjana Vasan) hält Rose nicht für die Verfasserin der Briefe und stellt gegen den Widerstand ihrer männlichen Vorgesetzten weitere Nachforschungen an. Als schließlich noch mehr Frauen anstößige Post erhalten, wächst der lokale Fall zu einem landesweiten Skandal.

Nach wahren Begebenheiten

Die Geschichte von Drehbuchautor Jonny Sweet („Johnny English – Man lebt nur dreimal“) basiert auf wahren Begebenheiten, die sich 1920 in Littlehampton zugetragen haben. Die beiden Hauptdarstellerinnen Olivia Colman und Jessie Buckley standen bereits 2021 im Drama „Frau im Dunkeln“ gemeinsam vor der Kamera.

„Kleine schmutzige Briefe“ (Originaltitel: „Wicked Little Letters“) wurde von Thea Sharrock („Ein ganzes halbes Jahr“) inszeniert und an Originalschauplätzen in Littlehampton sowie in Worthing und Arundel in der Grafschaft West Sussex gefilmt. Ein Kinostart in Deutschland erfolgte im März 2024.

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Quelle: YouTube / ARTHAUS

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