Nicht nur für „Swifties“: Eine neue Dokumentation über Pop-Ikone Taylor Swift blickt auf die Meilensteine ihrer Karriere und stellt auch kritische Fragen.

The Taylor Swift Years – Schicksalsjahre eines Superstars
Taylor Swift und Travis Kelce am 26.08.2025 nach dem AFC Championship Game in Kansas City, USA / © SWR, IMAGO, ZUMA Press Wire

Nicht nur für „Swifties“: Eine neue Dokumentation über Pop-Ikone Taylor Swift blickt auf die Meilensteine ihrer Karriere und stellt auch kritische Fragen.

US-Popsängerin Taylor Swift und Footballspieler Travis Kelce heiraten wohl noch diese Woche in New York. Das will zumindest die Boulevardpresse in Erfahrung gebracht haben. Die ARD Mediathek beweist ein hervorragendes Timing und schickt am 30. Juni die dreiteilige Dokumentation „The Taylor Swift Years – Schicksalsjahre eines Superstars“ ins Streaming-Rennen.

Zwischen Terror und Kontroversen

Die beiden Regisseurinnen Inga Turczyn und Anna Bilger beleuchten darin die außergewöhnliche Karriere der 36-Jährigen und blicken dabei auch auf gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche in den USA. Wenn es um das Phänomen Swift geht, wird es zwangsläufig politisch: Terrordrohungen und politische Kontroversen wie offen ausgetragene Konflikte mit US-Präsident Donald Trump begleiten den Erfolgsweg der Künstlerin.

Diese hat sich im Laufe der Jahre vom Country-Girl und „American Sweetheart“ zu einer selbstbewussten Musikerin gemausert, die ganz genau weiß, was sie will und welche Werte sie vertritt. Die Auseinandersetzung mit Kanye West nach den MTV Video Music Awards 2009 oder auch die Streitigkeiten um die Masterrechte ihrer Werke haben sie ebenfalls geprägt. Wer oft kämpfen muss, lernt schließlich, sich durchzusetzen.

Von Authentizität und Inszenierung

Swift verkörpert quasi Empowerment und weibliche Selbstbestimmung. Mindestens genauso gut wie das Image der starken, unabhängigen Frau versteht sie es, das des nahbaren Megastars zu pflegen. Doch wie authentisch ist das alles? Wie viel Inszenierung steckt dahinter?

Auch diesen Fragen geht die Dokumentation nach und wirft dabei einen Blick auf den riesigen Fankult um Swift. Zu Wort kommen „Swifties“, Expertinnen und Experten wie der US-Biograf Rob Sheffield und Autorin Anne Sauer, aber auch prominente Charakterköpfe wie Influencerin Silvi Carlsson und Entertainer Riccardo Simonetti.

Weitere Swift-Doku bei Arte

„The Taylor Swift Years – Schicksalsjahre eines Superstars“ verspricht ein vielschichtiges Porträt der erfolgreichsten Musikerin unserer Zeit, das von LooksFilm im Auftrag von SWR, rbb und WDR für die ARD produziert wurde.

Die vollständige lineare Ausstrahlung erfolgt am 12. Juli ab 0:35 Uhr im SWR. Bereits am 3. Juli ist um 22:15 Uhr eine Filmfassung im rbb-Programm zu sehen. Im Ersten läuft am 2. Juli um 4:10 Uhr lediglich die Auftaktepisode.

Noch mehr Facts über Taylor Swift gefällig? Im Oktober 2024 ist eine knapp einstündige Dokumentation über Taylor Swift mit dem Titel „Der Taylor-Swift-Effekt: Pop-Ikone und politische Hoffnungsträgerin“ in der Mediathek von Arte erschienen. Die Sendung steht dort noch immer zum Abruf bereit.

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