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NBC zieht den Stecker bei „The Hunting Party“. Allerdings besteht noch Hoffnung auf eine Fortsetzung der Serie mit Melissa Roxburgh bei Netflix.

NBC zieht den Stecker bei „The Hunting Party“. Allerdings besteht noch Hoffnung auf eine Fortsetzung der Serie mit Melissa Roxburgh bei Netflix.
Das Network NBC hat die Thrillerserie „The Hunting Party“ nach nur zwei Staffeln mit insgesamt 23 Folgen abgesetzt. In den USA lief das Finale damit bereits am 7. Mai. Hierzulande hat Sat.1 in den vergangenen Wochen die Debütstaffel ausgestrahlt (dt. Serientitel: „Hunting Party – Die Mörderjagd“) – mit mäßigem Quotenerfolg.
Im Mittelpunkt der Serie steht ein Ermittlerteam um FBI-Profilerin Rebecca „Bex“ Henderson (Melissa Roxburgh), das die gefährlichsten Serienkiller der Welt jagt. Diese sind aus einem geheimen Hochsicherheitsgefängnis namens „The Pit“ entkommen, das offiziell gar nicht existieren dürfte. Im Verlauf der Handlung zeigt sich, dass hinter der Einrichtung ein noch düsteres Geheimnis steckt.
Neben Roxburgh zählen auch Nick Wechsler, Patrick Sabongui, Josh McKenzie und Sara Garcia zum Cast der Produktion. Entwickelt wurde das Format von JJ Bailey, der gemeinsam mit Jake Coburn zudem als Showrunner fungierte.
Die Entscheidung zur Absetzung fiel erst verspätet: „The Hunting Party“ war die letzte NBC-Serie der Saison 2025/26, deren Zukunft noch offen war. Der Sender hatte sich nach den sogenannten Upfronts zusätzliche Zeit genommen, um sowohl die klassischen TV-Quoten als auch die Streaming-Performance auszuwerten.
Die Zuschauerzahlen von „The Hunting Party“ waren im linearen Fernsehen zuletzt rückläufig. Die zweite Season lag rund 13 Prozent unter dem Niveau der ersten. Im Streaming-Bereich sah es dagegen besser aus: In den USA hatte sich der Online-Riese Netflix die Streaming-Rechte an den bereits bei NBC ausgestrahlten Folgen gesichert. Anfang des Jahres nahm der Anbieter Staffel 1 in seinen Katalog auf.
Dies bescherte der Serie starke Abrufzahlen und zusätzliche Aufmerksamkeit, von der auch Staffel 2 bei Peacock, dem hauseigenen Streaming-Dienst von NBC, profitieren konnte. Offenbar aber nicht genug: Der US-Sender prüfte zuletzt wohl die Option, „The Hunting Party“ exklusiv bei Peacock fortzuführen, entschied sich jedoch dagegen.
Ganz vom Tisch ist die Serie allerdings noch nicht. Das Produktionsstudio Universal Television bemüht sich aktuell, ein neues Zuhause für diese zu finden. Netflix dürfte dabei die wahrscheinlichste Option sein, nachdem sich Staffel 1 dort schon so gut geschlagen hat.
Es wäre nicht die erste NBC-Serie, die der Streamer übernimmt und zu einem runden Abschluss bringt: Nach der Absetzung von „Manifest“, ebenfalls mit Melissa Roxburgh in einer Hauptrolle, ließ Netflix eine finale Staffel produzieren.
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