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Plötzlich ist das Meer weg und eine gestrandete Familie kämpft ums blanke Überleben. Das ZDF setzt am späten Montagabend auf einen temporeichen Katastrophenfilm.

Plötzlich ist das Meer weg und eine gestrandete Familie kämpft ums blanke Überleben. Das ZDF setzt am späten Montagabend auf einen temporeichen Katastrophenfilm.
Die belgische Schauspielerin Émilie Dequenne, bekannt aus Produktionen wie „Rosetta“ und „Pakt der Wölfe“, starb im März 2025 im Alter von nur 43 Jahren an einer seltenen Krebserkrankung. In ihrer letzten großen Hauptrolle war sie im Survival-Thriller „Survive – Gestrandet im Ozean“ zu sehen.
Das Werk von Regisseur Frédéric Jardin („Sleepless Night – Nacht der Vergeltung“) erschien im vergangenen Jahr lediglich als Video-on-Demand sowie auf DVD und Blu-ray. Nun erfolgt die deutsche TV-Premiere im ZDF-Montagskino. Der Film läuft am 12. Oktober um 22:15 Uhr und kommt parallel auch in das Streaming-Angebot des Mainzer Senders.
Die Drehbuchautoren Alexandre Coquelle und Mathieu Oullion haben sich für die belgisch-französische Produktion ein außergewöhnliches Katastrophenszenario ausgedacht, das eine vierköpfige Familie in tödliche Gefahr bringt.
Meeresbiologe Tom (Andreas Pietschmann) macht mit seiner Frau Julia (Émilie Dequenne), einer Ärztin, sowie den Kindern Cassie (Lisa Delamar) und Ben (Lucas Ebel) Urlaub auf einer Yacht vor Kuba. Nach der Feier zu Bens 13. Geburtstag häufen sich unheimliche Vorzeichen: Wale kommen dem Boot gefährlich nahe, brennende Satelliten stürzen vom Himmel und ein schwerer Sturm zieht auf.
Am nächsten Morgen ist das Meer infolge einer abrupten Umkehrung der magnetischen Pole verschwunden. Die Yacht wurde schwer beschädigt und ist auf einem Felsvorsprung gestrandet. Immerhin hat die Familie überlebt. Doch ihre Situation scheint hoffnungslos.
Ben lässt seine Geburtstagsballons als Notsignal aufsteigen. Allerdings taucht niemand auf, der sie rettet. Ganz im Gegenteil: Ein Fremder (Arben Bajraktaraj) mit Harpune und Hund greift Tom ohne Vorwarnung an. Julia kann sich und die Kinder in Sicherheit bringen, wurde aber verletzt.
Als die Yacht explodiert, werden Trinkwasser und Vorräte knapp. Die einzige Hoffnung der Gestrandeten bleibt die Tiefseetauchkapsel von Nao (Olivier Ho Hio Hen), mit dem sie per Funk Kontakt hatten. Das Problem: Diese befindet sich einen mehrtägigen Fußmarsch weit entfernt.
Die Zeit rennt Julia, Ben und Cassie davon, denn schon bald wird das Wasser zurückkehren. Bis dahin lauern noch viele weitere Gefahren, etwa Heerscharen von ausgehungerten Krabben, die sie angreifen. Werden sie überleben?
Die Dreharbeiten zu „Survive – Gestrandet im Ozean“ fanden im Herbst 2022 in der Dadès-Schlucht bei Boumalne-Dadès in Marokko statt. Die Yacht der Filmfamilie trägt den Namen Orca – genau wie das Boot des Haifängers Quint in „Der weiße Hai“. Mit einem solchen Klassiker kann es der Streifen aber selbstredend nicht aufnehmen.
Schaut euch im Folgenden den Trailer an!
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