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Liebe kann ein Fluch sein. Im Horrorfilm „Obsession: Du sollst mich lieben“ bereut ein junger Mann schon bald, beim Verlieben nachgeholfen zu haben.

Liebe kann ein Fluch sein. In „Obsession: Du sollst mich lieben“ bereut ein junger Mann schon bald, beim Verlieben nachgeholfen zu haben.
Sei vorsichtig, was du dir wünschst! Denn dein großer Traum könnte sich sehr schnell als absoluter Albtraum entpuppen. Hand aufs Herz: Diese Lektion mussten schon etliche Protagonistinnen und Protagonisten in Horrorfilmen lernen. Das ging selten gut aus.
Auch der neue US-Streifen „Obsession: Du sollst mich lieben“ greift auf die altbekannte Prämisse zurück: Ein Wunsch wird auf magische Weise wahr und leider wird das Ersehnte nicht so gut wie erhofft – ganz im Gegenteil.
Es geht um Bear (Michael Johnston), der schon seit etlichen Jahren unsterblich in seine Kollegin Nikki (Inde Navarrette) verliebt ist. Die hat ihn allerdings längst in die Schublade mit guten Freunden einsortiert. Das macht es für den zurückhaltenden Bear schwer, sie auf ein Date einzuladen.
Mit Unterstützung seines Kumpels Ian (Cooper Tomlinson) übt er sich im Flirten – in der Hoffnung, das Blatt vielleicht doch noch zu wenden. Im entscheidenden Moment traut sich Bear aber wieder nicht, den nächsten Schritt zu wagen. Mehr aus Frust und Verzweiflung heraus greift Bear auf ein vermeintliches Spaßprodukt aus einem geheimnisvollen Laden zurück.
Wer das kleine Stück Weidenholz, genannt „One Wish Willow“ bricht, soll dabei einen Wunsch äußern, der sich daraufhin erfüllt. So lautet zumindest das Versprechen. Zu Bears Verwunderung zeigt das Prozedere tatsächlich Wirkung: Ehe er sich versieht, weicht Nikki nicht mehr von seiner Seite und scheint all ihre Aufmerksamkeit und Liebe nur noch ihm zu schenken.
Ihre Fixierung auf Bear wird jedoch immer unberechenbarer und offenbart schnell toxische Züge. Der junge Mann würde seinen Wunsch am liebsten rückgängig machen, um Nikkis Obsession zu entkommen. So einfach ist das aber nicht. Scheint am Ende gar nur der Tod der einzige Ausweg, den brutalen Wahnsinn zu beenden?
„Obsession: Du sollst mich lieben“ wird in den USA und vielen anderen Ländern bereits als Horrorfilm des Jahres und als potenzieller neuer Horrorklassiker gefeiert. Das zweite abendfüllende Werk von YouTuber-Star Curry Barker hat bei einem Produktionsbudget von weniger als einer Million US-Dollar bereits über 300 Millionen an den Kinokassen eingespielt. Ein sensationeller Erfolg für den 26-jährigen Nachwuchsregisseur, der sich auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Ob der Hype hierzulande weitergeht, wird sich in Kürze zeigen: „Obsession: Du sollst mich lieben“ startet am 25. Juni in den deutschen Lichtspielhäusern.
Zusammen mit Cooper Tomlinson, der in der Rolle des Ian zu sehen ist, betreibt Barker schon seit vielen Jahren den Comedy-Channel „that's a bad idea“. Dieser zählt mittlerweile 1,41 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten auf YouTube. In Zukunft dürfte sich Barker vermutlich mehr in Hollywood als auf Social Media herumtreiben. Über ein mögliches Sequel zu „Obsession“ wird bereits im Netz spekuliert.
Schaut euch im Folgenden den Trailer zum neuen Horror-Hit an!
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