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Bei einem Besuch in ihrer alten Heimat wird eine Geologin von ihrer Vergangenheit eingeholt. Die drängenden Fragen ihrer Nichte bringen ein Familiengeheimnis ans Licht.

Bei einem Besuch in ihrer alten Heimat wird eine Geologin von ihrer Vergangenheit eingeholt. Die drängenden Fragen ihrer Nichte bringen ein Familiengeheimnis ans Licht.
Das ZDF zeigt am 26. Oktober um 20:15 Uhr einen neuen „Fernsehfilm der Woche“: Das Familiendrama „Neues Land“ von Regisseurin Esther Rauch feierte seine Streaming-Premiere bereits am 17. Oktober im Angebot des Mainzer Senders und ist dort für ein ganzes Jahr verfügbar. Die Hauptrollen in der Produktion von UFA Mitte spielen Jördis Triebel, Lucy Gartner und Jörg Schüttauf.
Das Drehbuch von Khyana el Bitar und Dörte Franke folgt der Geologin Ina Sedlitz (Triebel), die nach vielen Jahren in ihren Heimatort Neukirch zurückkehrt. Eigentlich will sie nur ihren Anteil am Familienhotel ihrer Nichte Mara (Gartner) übertragen und dann rasch wieder abreisen. Es wäre der endgültige Abschluss mit ihrer Vergangenheit.
Neukirch hat sich längst vom ehemaligen Braunkohlerevier zum beliebten Touristenziel gewandelt. Inas Vater Walter (Schüttauf), der Bürgermeister des Städtchens, war an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt. Doch mit der schönen Urlaubsidylle könnte es schon bald vorbei sein.
Ina wird als Expertin gebeten, den künstlich angelegten See zu untersuchen. Als sie instabile Ufer feststellt, schlägt sie Alarm. Doch ihr Vater will von den Warnungen nichts hören. Im Totschweigen war ihre Familie schon immer gut. Maras Mutter Denise (ebenfalls Lucy Gartner) gilt seit 20 Jahren als verschwunden. Ina, Walter und Maras Vater Tom (Ronald Zehrfeld) hüten ein Geheimnis darüber.
Als Mara ihnen zunehmend unbequeme Fragen stellt, gerät das sorgsam gewahrte Schweigen der Familie ins Wanken. Schließlich steht Ina vor einer schwierigen Entscheidung: Wenn sie den Weg der Wahrheit wählt, wäre dies mit weitreichenden Veränderungen und Konsequenzen verbunden.
In weiteren Rollen sind Naemi Florez, Thomas Dehler, Karl Seibt, Martin Reik, Nicola-Rabea Langrzik, Benedict Sieverding, Wolfgang Zarnack und Jana Bauke zu sehen. Laut ZDF-Redaktion erzählt „Neues Land“ nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch „von den Herausforderungen des Strukturwandels, die mit dem beschlossenen Aus für die fossile Energiegewinnung verbunden sind, und von den Brüchen in den Lebens- und Arbeitsbiografien der Menschen, die dort leben“.
Es gehe um „die Menschen im Osten des Landes“, die sich bereits nach dem Zusammenbruch der DDR neu erfinden mussten. Nun seien auch die neu aufgebauten Existenzen bedroht. Gedreht wurde der Film im Frühjahr 2025 im Raum Altenburg und am Hainer See bei Leipzig.
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