Familie Merz muss sich diesmal um Senior Ludwig sorgen. Der Demenzkranke will seine letzte Reise antreten und in Holland Sterbehilfe in Anspruch nehmen.

Merz gegen Merz
Erik (Christoph Maria Herbst) und Anne Merz (Annette Frier) sitzen am Esstisch ihres Sohnes / © ZDF, Brendan Uffelmann

Familie Merz muss sich diesmal um Senior Ludwig sorgen. Der Demenzkranke will seine letzte Reise antreten und in Holland Sterbehilfe in Anspruch nehmen.

Ursprünglich beendete das ZDF die Comedyserie „Merz gegen Merz“ im Jahr 2021 nach insgesamt drei Staffeln. Im Frühjahr 2023 überraschte dann die Ankündigung einer Filmfortsetzung. Mittlerweile sind vier 90-Minüter entstanden, die das chaotische Mit- und Auseinander der Familie Merz weitererzählen. Der jüngste trägt den Titel „Entscheidungen“ und ist bereits seit vergangenen Mai zum Streamen verfügbar. Am 20. August erfolgt im Zweiten die lineare Ausstrahlung um 20:15 Uhr.

Ludwig fühlt sich überflüssig

Zur Erinnerung: Im Vorgänger „Geständnisse“ offenbarte Annes Mutter Maria (Claudia Rieschel) ihre Liebe zu Silvia (Alexandra von Schwerin). Nun will das Paar Verlobung feiern. Die Organisation der Feier übernimmt ausgerechnet Annes verpeilter Lebensgefährte Jonas (Nikolaus Benda). Zwischen ihm und Anne (Annette Frier) kriselt es weiterhin, was Ex-Mann Erik (Christoph Maria Herbst) natürlich Genugtuung verschafft. Zuletzt hatte er sich Anne wieder angenähert.

Die ganze Familie wird in helle Aufruhr versetzt, als Annes demenzkranker Vater Ludwig (Michael Wittenborn) mithilfe von Eriks Mutter Renate (Carmen-Maja Antoni) aus dem Pflegeheim Richtung Holland aufbricht. Die Heiratspläne seiner Noch-Ehefrau Maria haben ihm wohl doch arg zugesetzt. Er fühlt sich überflüssig und will seinem Leben in einer Einrichtung für Sterbehilfe ein Ende setzen.

Anne sorgt für ihr eigenes Happy End

Nun fährt ihm die ganze Sippe in mehreren Autos hinterher, um ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Wie von dieser gewohnt kochen auf dem turbulenten Roadtrip wieder die Emotionen aller Beteiligten hoch. Alte und neue Konflikte werden in bissigen Wortgefechten ausgetragen. Doch wenn es darauf ankommt, halten am Ende alle zusammen. In Sachen Liebe trifft Anne allerdings eine Entscheidung ganz für sich allein. Ist das quasi schon das etwas andere Happy End von „Merz gegen Merz“?

„Entscheidungen“ taugt durchaus als runder Abschluss der Reihe, die zuletzt nur noch auf verhaltenes Zuschauerinteresse stieß: „Geständnisse“ kam auf gerade mal 1,91 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil lag bei lediglich 9,5 Prozent. Bislang hat der Sender auch keine weitere Fortsetzung von „Merz gegen Merz“ kommuniziert.

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  • Foto: Merz gegen Merz
  • Teilnahmeschluss: 01.10.2026

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