Eine Mutter verliert den Draht zu ihrem pubertierenden Sohn, der sich nach einem schrecklichen Ereignis mehr und mehr von ihr zu distanzieren scheint.

Kein Wort
Nina (Maren Eggert) bringt ihren Sohn Lars (Jona Levin Nicolai) nicht dazu, sich ihr anzuvertrauen / © Volte

Eine Mutter verliert den Draht zu ihrem Sohn, der sich nach einem schrecklichen Ereignis mehr und mehr von ihr zu distanzieren scheint.

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, neigen sie dazu, die Kommunikation mit ihren Eltern zu reduzieren. Sie müssen so allerhand mit sich selbst ausmachen oder vertrauen ihre Gedanken und Probleme lieber Gleichaltrigen an, von denen sie sich besser verstanden fühlen.

Doch im deutsch-französisch-slowenischen Drama „Kein Wort“ aus dem Jahr 2023 steckt noch mehr hinter dem Schweigen von Lars (Jona Levin Nicolai) gegenüber seiner alleinerziehenden Mutter Nina (Maren Eggert).

Rätselhafter Mord an Schülerin

Der Junge scheint traumatisiert, seit ein Mädchen von seiner Schule ermordet worden ist. Seither verhält sich Lars auffällig. Ein Sturz aus dem Fenster übersteht er zum Glück fast unverletzt. Aber war es wirklich nur ein Unfall?

Nina spürt, dass ihren Sohn etwas bedrückt. Doch sie schafft es nicht, zu ihm durchzudringen. Dummerweise steht sie gerade jetzt unter großem beruflichen Druck: Die Dirigentin steckt mitten in den letzten Proben für Gustav Mahlers fünfte Sinfonie. Das Orchester verlässt sich auf sie.

Eine schlimme Vermutung

Doch Lars zieht sich zunehmend in sein Schneckenhaus zurück. Trotz des nahenden Konzerts beschließt Nina, das Wochenende mit ihrem Sprössling in ihrem Ferienhaus auf einer bretonischen und ziemlich schroffen Atlantikinsel zu verbringen.

Der Ausflug verläuft anders als erhofft und die Distanz zwischen Mutter und Sohn wird noch größer. Das Unausgesprochene lässt in Nina eine schlimme Vermutung aufkommen. Wird sich diese bewahrheiten?

Arte zeigt den Film von Drehbuchautorin und Regisseurin Hanna Slak am Montag, den 22. Juni, um 21:35 Uhr als deutsche TV-Premiere. In der Mediathek des Senders ist „Kein Wort“ bereits seit 20. Juni verfügbar.

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Quelle: YouTube / Grandfilm

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