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Der Sechsteiler „Breitscheidplatz 19/12“ beleuchtet die Vorgeschichte des Weihnachtsmarktattentats und verbindet dabei wahre Ereignisse mit fiktionalen Elementen.

Der Sechsteiler „Breitscheidplatz 19/12“ beleuchtet die Vorgeschichte des Weihnachtsmarktattentats und verbindet dabei wahre Ereignisse mit fiktionalen Elementen.
Am 19. Dezember 2016 raste ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz in Berlin. 13 Menschen verloren ihr Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Hätte sich der Terroranschlag verhindern lassen? Die Miniserie „Breitscheidplatz 19/12“ rückt die Vorgeschichte der Tat und mögliche Behördenversäumnisse in den Fokus.
Die sechs 45-minütigen Folgen sind ab 30. Oktober in der ARD Mediathek verfügbar. Die lineare Ausstrahlung startet mit den ersten beiden Episoden am 1. November um 21:45 Uhr im Ersten. Den Rest der Produktion zeigt der Sender am 6. November, allerdings erst ab 23:55 Uhr.
Regisseur David Nawrath schrieb die Drehbücher gemeinsam mit David Marian. Diesen liegen wahre Begebenheiten und umfassende Recherchen zugrunde. Die Geschichte spielt aber auch mit fiktiven Figuren und spekulativen Elementen, da die Ereignisse rund um den Anschlag bis dato nicht lückenlos aufgeklärt wurden.
Die Dokumente eines dreijährigen Bundestags-Untersuchungsausschusses befinden sich größtenteils unter Verschluss. Daher blieben für die Serienschöpfer viele Fragen offen – genau wie für die Angehörigen der Opfer.
Die Handlung von „Breitscheidplatz 19/12“ setzt im Jahr 2015 an: NRW-Staatsschützer Frank Laudin (Albrecht Schuch) will herausfinden, wie islamistische Prediger junge Männer für den IS rekrutieren. Dafür wirbt er den Ex-Kriminellen Murat Cem (Tamer Trasoglu) an. Der drogensüchtige Familienvater braucht das Geld, doch sein Einsatz als Informant soll sich schon bald als lebensgefährliches Unterfangen erweisen.
Über seinen Freund, den Prediger Abu Salman (Damir Avdic), dringt Cem in die Szene vor. Dort fällt ihm schnell Anis Amri (Wael Alkhatib) als gewaltbereiter Einzelgänger auf. Er hält den jungen Mann für den Idealtypen eines künftigen Attentäters.
Die junge Polizistin Isra Al-Husseini (Bayan Layla), die einst selbst mit ihrer Familie aus dem Irak geflohen ist, verfolgt im Auftrag Laudins Cems Hinweise und unterstützt die Ermittlungen mit ihren Arabischkenntnissen. Karsten Heyse (Hanno Koffler) vom BKA bremst Laudin und sein Team aber schließlich aus: Er unterschätzt Amri und sieht in ihm nur einen kleinen Fisch.
Nach den Anschlägen in Paris wächst auch die Terrorgefahr in Deutschland. Föderale Zuständigkeiten, institutionelle Rivalitäten und politische Interessen erschweren Laudins Arbeit jedoch immer wieder. Daher verschwindet Amri vom Radar der Behörden, so dass dieser ungehindert seinen finsteren Plan verfolgen kann.
Weitere Rollen in „Breitscheidplatz 19/12“ spielen Jeanne Goursaud, Bernd Hölscher, Dirk Warme, Jakob Geßner, Doguhan Kabadayi, Ibtasamm Shah, Karam Jumaa und Thomas Dehler. Gedreht wurde zwischen Mai und August 2025 in Wien und Berlin. Die Serie wurde im Auftrag der ARD umgesetzt von der NEUESUPER in Koproduktion mit ARD Degeto Film, rbb, HR und NDR.
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