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Die neue Folge der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ beschäftigt sich mit Verbrechen in Karlsruhe, Oberdürenbach, Lampertheim und Bad Soden.

Die neue Folge der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ beschäftigt sich mit Verbrechen in Karlsruhe, Oberdürenbach, Lampertheim und Bad Soden.
Am 9. September bittet das ZDF um 20:15 Uhr wieder um Mithilfe bei der Aufklärung ungelöster Kriminalfälle. Moderator Rudi Cerne präsentiert eine neue Ausgabe von „Aktenzeichen XY... Ungelöst“, die sich diesmal vorwiegend Verbrechen aus jüngerer Vergangenheit widmet. Folgende vier werden in Form von Einspielfilmen vorgestellt.
Am 2. Februar 2025 verliert der erst 15-jährige Miguel Kamdem aus Karlsruhe beinahe sein Leben. Autofahrer finden den Jungen gegen 19:30 Uhr auf der Hauptbahnstraße unter der neun Meter hohen Brücke in Karlsruhe-Durlach. Der Jugendliche wird im Krankenhaus notoperiert und überlebt, kann sich aber nicht erinnern, wie es zu dem Sturz gekommen ist. Allerdings gibt es eine Zeugin, die Miguel im Streit mit drei Jugendlichen beobachtet hat. Von den unbekannten Personen liegen auch DNA-Spuren vor. Die Kripo Karlsruhe fahndet nach den mutmaßlichen Tätern wegen versuchten Totschlags.
Nahe eines im Wald gelegenen Sportplatzes bei Oberdürenbach kommt es am 21. Juni 2025 zu einem abscheulichen Verbrechen. Auf dem Gelände wird ein fröhlicher Kindergeburtstag gefeiert. Ein 7-jähriges Mädchen entfernt sich unbemerkt von der Gruppe, um ein wenige Meter entferntes Toilettenhäuschen aufzusuchen. Das Kind entscheidet sich dann aber doch für ein Gebüsch. Dort wird es offenbar von einem Fremden beobachtet und schließlich angesprochen. Der Mann lockt das Mädchen vom Sportplatz weg. In einem Holzverschlag wird es schließlich sexuell missbraucht. Die Kripo Mayen sucht nach einem Jogger, der von mehreren Zeugen in der Nähe des Tatorts gesichtet wurde. Unklar bleibt, ob dieser ein weiterer Zeuge oder gar der Täter sein könnte.
Im Mord an einer 36-Jährigen ermittelt die Kripo Heppenheim: Am 16. September 2024 parkt das Opfer gegen 10:30 Uhr auf einem Waldparkplatz in Lampertheim, um joggen zu gehen. Etwa eine halbe Stunde später wird die Frau von einem Angreifer überrascht, der sie mit mehreren Messerstichen tötet und entkommen kann. Ein Zeuge hört zwar Schreie, kann diese aber nicht lokalisieren. Die Leiche der Lehrerin wird gut eine Stunde später rund 1,2 Kilometer vom Parkplatz entfernt entdeckt. Eine spätere freiwillige DNA-Reihe unter zahlreichen Männern bringt die Polizei auf eine Spur: Zwischen dem unbekannten Täter und einem rumänischen Saisonarbeiter besteht eine mögliche entfernte Verwandschaft über die väterliche Linie. Es ist also gut möglich, dass der Mörder ebenfalls als Saisonarbeiter in Deutschland tätig war und sich inzwischen wieder im Ausland aufhält. Die Kripo hofft vor allem auf Hinweise bezüglich eines Mannes, der kurz vor der Tat auf einem Baumstamm in der Nähe des Tatorts gesehen wurde.
Das Polizeipräsidium Westhessen beschäftigt noch immer ein Fall vom 27. Juli 2024. In Bad Soden kehrt ein 82-Jähriger von einem Besuch bei seiner Frau im Seniorenheim nach Hause zurück. Im Treppenhaus wird er von zwei maskierte Männern überwältigt, die ihm dort aufgelauert haben. Sie stoßen den ehemaligen Lehrer in seine Wohnung, fixieren ihn und durchsuchen die Zimmer. Die Täter können mehrere 10.000 Euro Bargeld erbeuten, die ihr Opfer in einem Pappkarton aufbewahrt hat. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Angreifer die Gewohnheiten des Seniors kannten: Dieser hebt immer freitags einen niedrigen fünfstelligen Betrag von seinem Konto ab. Die Täter haben Fingerabdrücke und eine DNA-Spur am Tatort hinterlassen. Zugang ins Mehrfamilienhaus verschafften sie sich getarnt als Paketboten.
Zwei weitere Fälle werden live im Studio thematisiert: Zum einen geht es um den vermissten Andreas Portmann aus Wattwill im Schweizer Kanton St. Gallen. Der 27-Jährige ist am 9. März 2026 auf dem Weg zur Arbeit nach Sargans spurlos verschwunden. Sein Handy wurde um 7:03 Uhr am Bahnhof Mühlehorn ausgeschaltet. Danach verliert sich die Spur. Die Schweizer Polizei hofft auf Zeugenhinweise.
Zum anderen suchen das BKA Wiesbaden sowie die niederländischen Behörden nach Hinweisen in einem Cold Case um eine Leiche, die am 20. März 1994 im Fluss Maas in der Nähe von Bergen entdeckt wurde. Bis heute konnte die Identität des Toten nicht geklärt werden. Vermutlich hatte er Verbindungen nach Deutschland, da dort seine Armbanduhr und Teile seiner Kleidung gekauft wurden. Verhilft eine Phantomzeichnung zu einer neuen Spur im Fall?
Die aktuelle Ausgabe von „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ wird im Anschluss an die Live-Ausstrahlung wie gewohnt auch im ZDF-Streaming-Angebot verfügbar sein. Für den 7. Oktober hat der Mainzer Sender das Special „Aktenzeichen XY... International“ angekündigt. In der Sondersendung geht es dann um ungelöste Fälle mit internationalem Bezug.
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