Wenn die VPN-Verbindung zwischen Home Office und der Firma einfach nicht klappen will, könnte das am Router liegen: Ein Gerät von Vodafone bereitet Ärger. Doch die Lösung des Bugs naht. Ein Firmware-Update soll Abhilfe schaffen. Es finden bereits erste Testläufe statt. Mehr...

VPN-Probleme bei Routermodell von Vodafone
© Vodafone / Montage

Wenn die VPN-Verbindung zwischen Home Office und der Firma einfach nicht klappen will, könnte das am Router liegen: Ein Gerät von Vodafone bereitet Ärger. Doch die Lösung des Bugs naht.

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Die anhaltende Corona-Pandemie zwingt viele dazu, teilweise oder sogar komplett von daheim aus zu arbeiten. Das kann so einige technische Hürden mit sich bringen: Oft scheitert das Vorhaben an einem zu langsamen Internetanschluss. Doch selbst mit Breitbandzugang sind Schwierigkeiten nicht ausgeschlossen.

In den vergangenen Monaten klagten zahlreiche Vodafone-Kunden im Netz über ihr Scheitern, eine funktionierende VPN-Verbindung zum Firmennetzwerk aufzubauen. Jetzt hat sich geklärt, warum ihre Versuche erfolglos geblieben sind. Der Fehler ist auf ein bestimmtes Routermodell zurückzuführen.

Router-Firmware bereitet Probleme

Wie sich herausgestellt hat, gibt es die Vodafone Station von zwei verschiedenen Herstellern. Die Variante von Arris funktioniert wohl tadellos. Anders verhält es sich mit den Geräten von Technicolor: Hier kommt es zu einem Bug. Schuld ist die aufgespielte Firmware, die VPN-Verbindungen zu Firmenrechnern nicht zulassen. Sie verhindert sogenannte IPSec-Verbindungen.

Immerhin: Verbindungen von VPN-Anbietern, die etwa zum anonymen Surfen genutzt werden oder um lästige Ländersperren zu umgehen, sind nicht von den Problemen betroffen – diese nutzen in der Regel OpenVPN oder das neuartige Wireguard Protokoll. Ein Firmware-Update soll nun aber auch VPN-Verbindungen zu den Netzwerken von Unternehmen ermöglichen.

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Aktuell laufen allerdings noch Tests mit ausgewählten Kunden. Wann eine großflächige Auslieferung des Updates erfolgt, steht bislang nicht fest. Wer eine schnelle Lösung braucht, um von zu Hause arbeiten zu können, kommt wohl um einen Routerwechsel nicht herum. Eine Vodafone Station von Arris oder ein anderer geeigneter Router schaffen Abhilfe. Betroffene Kunden wenden sich am besten an den Vodafone-Support.

VPN: Was ist das eigentlich?

VPN steht für „Virtual Private Network“, es handelt sich also um ein „virtuelles privates Netzwerk“. Bei einer VPN-Verbindung wird das Internet als Transportmedium genutzt. Der Datenaustausch zwischen einem Client, das kann ein Computer, ein Smartphone oder ein Tablet sein, und einem Server findet über einen eigenen Kommunikationstunnel statt. Er erfolgt in verschlüsselter Form, was die Verbindung besonders sicher macht.

Nutzt ihr auf eurem heimischen Rechner eine VPN-Verbindung? Kam es dabei schon einmal zu Problemen? Wir sind gespannt auf eure Kommentare zum Thema!

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