Am 24. Januar läuft anders als geplant kein Krimi im Zweiten. Es kommt wegen eines aktuellen Sportevents zu einer kurzfristigen Programmänderung.

Erzgebirgskrimi
Robert Winkler (Kai Scheve), Karina Szabo (Lara Mandoki, Mitte) und Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) entdecken einen Tracker / © ZDF, Armin Dierolf

Kommissarin Szabo und ihr Kollege Winkler müssen weichen. Das Zweite zeigt statt einer neuen „Erzgebirgskrimi“-Folge lieber Handball.

Für kommenden Samstag, den 24. Januar, hatte das ZDF ursprünglich einen weiteren Film der Reihe „Erzgebirgskrimi“ angekündigt. Die Erstausstrahlung des Falls „Mordholz“ um 20:15 Uhr wurde nun aber kurzfristig abgesagt.

Als Ersatz steht Sport auf dem Programm: Der Sender übertragt das Spiel Deutschland gegen Norwegen der Handball-EM-Hauptrunde live aus Herning in Dänemark.

TV-Ausstrahlung erst im März

Für den Krimi gibt es immerhin schon einen Ersatztermin: Der 90-Minüter soll zur Primetime am 7. März nachgeholt werden. Wer nicht so lange warten will, hat die Möglichkeit, die neuesten Ermittlungen von Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve), Oberkommissarin Karin Szabo (Lara Mandoki) und Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) im Streaming-Bereich des ZDF zu verfolgen. Dort ist „Mordholz“ bereits seit 23. Dezember verfügbar.

Die Episode beginnt mit einem Leichenfund: Als Fritz Bergelt (Thomas Thieme) und seine Begleitung Luise Wolf (Jana Klinge) auf einer Landstraße im Wald unterwegs sind, stoßen sie auf einen toten Mann. Dieser wird von der Polizei als Karl Zenker (Michael Kind) identifiziert, in der Region auch als „Holzbaron“ bekannt. Früher galt er einmal als Platzhirsch für den Holzhandel im Erzgebirge.

Eine der letzten Folgen mit Lara Mandoki

Wie Winkler und Szabo herausfinden, wurde nicht unweit des Tatorts eine große Menge an Holz gestohlen. Dieses war im Besitz der Kirche. Pfarrerin Schubert (Inka Firedrich) hat es zu einem verdächtig niedrigen Preis an Zenker verkauft. Was hat sie zu verbergen? Und musste der Holzbaron sterben, weil er die Diebe überrascht hat?

Der Fall wird noch komplexer, als weitere Verdächtige ins Spiel kommen: Zenkers Sohn Heiko (André Kaczmarczyk) lag im Clinch mit seinem Vater und übernimmt jetzt dennoch das Holzwerk. Und auch die junge Forst-Praktikantin Leonie Kampmann (Leonie Brill) verhält sich merkwürdig und wirkt irgendwie verstört. Hat sie etwas beobachtet?

Das Krimirätsel haben sich Jürgen Promorin und Rainer Jahreis ausgedacht. Inszeniert wurde die Geschichte von Lena Knauss. „Mordholz“ ist voraussichtlich der vorletzte „Erzgebirgskrimi“ mit Lara Mandoki, die im vergangenen Jahr ihren Ausstieg aus der Serie bekannt gegeben hat.

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