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Das Leben eines Mannes wird auf den Kopf gestellt, als er ohne Grund von seinen Mitmenschen angegriffen wird. Schon bald kämpft er ums Überleben. Doch er ist nicht allein.

Das Leben eines Mannes wird auf den Kopf gestellt, als er ohne Grund von seinen Mitmenschen angegriffen wird. Schon bald kämpft er ums Überleben. Doch er ist nicht allein.
Arte bringt am 3. Juli einen ungewöhnlichen Genre-Mix auf die Bildschirme: Um 22:30 Uhr erfolgt die deutsche TV-Premiere von „Vincent muss sterben“ (Originaltitel: „Vincent doit mourir“). Es handelt sich um das Spielfilmdebüt von Regisseur Stéphan Castan, das 2023 in der Semaine de la Critique in Cannes uraufgeführt wurde.
Parallel zur linearen Ausstrahlung kommt die Produktion auch in die Mediathek des Senders. Dort wird sie bis zum 1. August verfügbar sein. In Deutschland hatte es das 103-minütige Werk 2023 nicht auf die große Leinwand geschafft. Stattdessen erschien es im Oktober 2024 direkt fürs Heimkino – damals noch unter dem englischen Titel „Vincent must die“.
Im Zentrum der Handlung steht Vincent, ein Grafikdesigner aus Lyon, dessen routiniertes Leben unerwartet aus den Fugen gerät. Ohne Vorwarnung und Grund greifen ihn plötzlich andere Menschen überaus brutal an – zunächst ein Praktikant im Büro, dann weitere Kollegen und schließlich sogar zufällige Passanten.
Schnell zeigt sich ein unheimliches Muster: Oft reicht bereits ein kurzer Blickkontakt, um die Gewalt auszulösen. Die Ursache bleibt unklar, während die Angriffe immer häufiger und unberechenbarer werden.
Vincent versucht zunächst, sich durch Rückzug ins Homeoffice zu schützen und sich mehr und mehr zu isolieren. Dennoch bleibt die Bedrohung allgegenwärtig und jede alltägliche Begegnung erweist sich für ihn fortan als lebensgefährlich.
Auf der Flucht stößt er schließlich auf andere Betroffene. In digitalen Netzwerken tauschen diese Überlebensstrategien aus. Was als individuelles Problem beginnt, entwickelt sich so mehr und mehr zu einer allumfassenden sozialen Krise.
Unterwegs lernt Vincent die Kellnerin Margaux kennen. Zwischen Misstrauen und vorsichtiger Annäherung entwickelt sich eine fragile Beziehung, die ihm in seiner Ausnahmesituation endlich wieder Halt gibt.
Doch auch diese zarte Verbindung bleibt fragil, denn die Stimmung droht jederzeit zu kippen. Wird Vincent die Zweisamkeit am Ende gar zum Verhängnis?
„Vincent muss sterben“ versucht sich als bunte Mischung aus Paranoia-Thriller, Gesellschaftsdrama und Romanze. Dabei kommen auch Mystery- und Horrorelementen sowie schwarzer Humor nicht zu knapp. Das Drehbuch steuerte Mathieu Naert bei, der zuvor vor allem an Kurzfilmen mitwirkte.
In den Hauptrollen sind Karim Leklou als Vincent und Vimala Pons als Margaux zu sehen. Das Ensemble verstärken außerdem François Chattot als Vincents Vater und Karoline Rose Sun in der Rolle der Audrey. Arte France Cinéma hat den Film mitproduziert.
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