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Netflix setzt sich mit einem schrecklichen Verbrechen aus den 1990ern auseinander – in Form einer fiktionalen Miniserie und einer abendfüllenden Dokumentation.

Netflix setzt sich mit einem schrecklichen Verbrechen aus den 1990ern auseinander – in Form einer fiktionalen Miniserie und einer abendfüllenden Dokumentation.
Der britische Dreiteiler „The Witness“ folgt André Hanscombe (Jordan Bolger) und seinem Sohn Alex (Max Fincham). Hinter den beiden liegt ein furchtbarer Schicksalsschlag. 1992, als Alex gerade mal zwei Jahre alt ist, wird er Zeuge des Mordes an seiner Mutter. Ein Fremder attackiert Rachel Nickell (Eleanor Williams) in Wimbeldon Common und sticht unzählige Male auf die junge Frau ein.
André wird von einem Moment zum nächsten zum alleinerziehenden Vater. Er muss seine eigene Trauer um Rachel verdrängen, um sich um seinen traumatisierten Sohn zu kümmern und ihn zu beschützen. Der erbarmungslose Medienrummel um den Fall und die fehlerhaften, ins Leere laufenden Ermittlungen kosten ihn viel Kraft.
Als der Fall 2002 neu aufgerollt wird, kommt alles noch mal hoch. Moderne DNA-Techniken führen zu neuen Hinweisen und schließlich auch zum Täter. Können André und Alex jetzt endlich ihren Frieden finden?
Während sich die Serie von Rob Williams um die Auswirkungen des Verbrechens auf das Leben der Hinterbliebenen dreht, beleuchtet die Dokumentation „Der Mord an Rachel Nickell“ von Lucy Bowden vor allem die Tat und die folgenden Ermittlungen.
„The Witness“ und der Film erscheinen am 4. Juni bei Netflix. Zum weiteren Cast des Mehrteilers gehören Kerry Godliman, Neil Maskell, Kevin Eldon, Mark Stanley, Jon Pointing, James Dryden, James Bradshaw, Claire Rushbrook, Paul Chahidi, Jack Shalloo, Oliver Devoti und Tom Ashley.
Für die Inszenierung zeichnet sich Alex Winckler verantwortlich. Die Serie wurde von den schottischen STV Studios für Netflix umgesetzt. Bereits 2021 widmete sich der britische TV-Sender Channel 4 mit dem Vierteiler „Deceit“ dem True-Crime-Fall.
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