Der kleine Miguel entdeckt zufällig einen anderen Jungen in einer Grube auf einem verlassenen Anwesen. Der ist nicht etwa ein Geist, sondern wurde entführt. Etwa von Miguels Familie?

Ich habe keine Angst
Felipe (Yago Andreu, links) und Miguel (Aldo Emiliano Navarro) freunden sich an / © 2026 Julieta Horak, Netflix

Der kleine Miguel entdeckt zufällig einen anderen Jungen in einer Grube auf einem verlassenen Anwesen. Der ist nicht etwa ein Geist, sondern wurde entführt. Etwa von Miguels Familie?

Serienadaption bekannter Bestseller stehen bei Streaming-Diensten hoch im Kurs. Aus naheliegendem Grund: Diese hoffen darauf, das große Publikum der Romanvorlagen auch zum Anschauen der Verfilmungen bewegen zu können.

Ganz aktuell hat sich Netflix Niccolò Ammanitis Welterfolg „Ich habe keine Angst“ vorgeknöpft. Das Werk des italienischen Autors erschien 2001 und wurde zwei Jahre später erstmals als Film umgesetzt, der wie das Buch im Italien der 1970er spielte.

Mexiko während der Fußball-WM 1986

Im neuen Sechsteiler „No tengo miedo“, der hierzulande den deutschen Romantitel trägt, wird die Handlung ins Jahr 1986 nach Mexiko verlegt. Die Geschichte spielt sich während der Fußball-Weltmeisterschaft im Land ab. Die ganze Welt des zehnjährigen Miguel (Aldo Emiliano Navarro) und der anderen Kinder in seinem Alter dreht sich daher um das runde Leder. Als sich der Ball beim Spielen auf ein unheimliches Grundstück verirrt, bringt ausgerechnet Miguel den Mut auf, ihn wiederzuholen.

Dabei macht er eine unerwartete Entdeckung: In einer dunklen Grube entdeckt er einen Jungen in seinem Alter, der dort angekettet wurde und offensichtlich gefangen gehalten wird. Ein Gespenst? Der Gefangene hält sich gar schon für tot und Miguel für einen Engel. Der weiß die Situation zunächst nicht richtig zu deuten und behält die Begegnung für sich.

Familiengeheimnissen auf der Spur

Über einen TV-Beitrag erfährt er aber schließlich, dass der Junge in der Grube entführt wurde und in großer Gefahr schwebt. Miguel ist fest entschlossen, Felipe (Yago Andreu) zu helfen. Doch die Sache gestaltet sich als problematisch: Alles deutet darauf hin, dass auch seine eigene Familie in die Entführung verwickelt ist. Mit der Unterstützung seiner Freunde versucht Miguel, das Richtige zu tun.

Fátima Molina, Luis Alberti, Mayra Hermosillo, Humberto Busto, Fernando Bonilla und Hector Molina verstärken den Cast von „Ich habe keine Angst“. Inszeniert wurde die Miniserie von Showrunner Ernesto Contreras, Alba Gil und Alejandro Zuno. Das Trio teilte sich bereits die Regie bei der Netflix-Produktion „Das Geheimnis des Flusses“. Für die Drehbücher zeichnen sich Maria Camila Arias und Mónica Herrera verantwortlich. Als Executive Producer treten Contreras, Mónica Lozano und Eamon O'Farrill in Erscheinung.

Der deutschen Trailer zu „Ich habe keine Angst“ ist direkt auf der Netflix-Seite zur Serie zu finden. Die Erstverfilmung ist nur noch bis zum 7. Juli bei arte.tv verfügbar.

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