Im Drama „Märzengrund“ mit Jakob Mader und Johannes Kirsch flüchtet ein Bauernsohn in die Natur, um sich den gesellschaftlichen Erwartungen an ihn zu entziehen.

Märzengrund
Elias (Jakob Mader) flüchtet in die Natur / © SWR, Metafilm

Im Drama „Märzengrund“ mit Jakob Mader und Johannes Kirsch flüchtet ein Bauernsohn in die Natur, um sich den gesellschaftlichen Erwartungen an ihn zu entziehen.

Der späte Freitagabend scheint in dieser Woche fest gebucht für Filme, die das erste Mal im Free-TV laufen. Das Erste schickt den Oscar-Erfolg „Everything Everywhere All At Once“ über den Äther, RTLZWEI den Actionstreifen „Rogue Hostage“. Im Falle des österreichischen Dramas „Märzengrund“ aus dem Jahre 2021 erfolgt sogar eine erstmalige Ausstrahlung im deutschen Fernsehen. Es war bislang nicht im Pay-TV zu sehen.

Arte zeigt den Film am 12. Juli um 23:55 Uhr. Dieser wird dann auch bis zum 10. August in der Mediathek des Senders verfügbar sein. Das Werk von Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Felix Mitterer und war hierzulande im Sommer 2022 im Kino zu sehen.

Tirol in den 1960ern

Die Geschichte entführt in die 1960er-Jahre nach Tirol. Elias wächst dort als Sohn des reichsten Großbauern im Zillertal auf. Er ist ein hervorragender Schüler und als der Bub zu einem jungen Mann (Jakob Mader) heranwächst, steht für alle fest: Schon bald wird er den Hof seines Vaters übernehmen. Elias fragt allerdings keiner. Der inzwischen 18-Jährige versucht, den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden. Doch mehr und mehr droht er, genau daran zu zerbrechen, weil er sich insgeheim nach einem ganz anderen Leben sehnt.

Als er sich in eine junge Frau verliebt, die von seinem Umfeld nicht akzeptiert wird, stürzt ihn das nur noch mehr in die Krise und schwächt ihn auch körperlich. Wochenlang verkriecht er sich in sein Bett. Schließlich schickt ihn sein Vater auf den „Märzengrund“, eine hoch gelegene Alm, um die er sich über den Sommer kümmern soll.

Flucht in die Wildnis

In der Natur fühlt sich Elias wohl und kann endlich dem ganzen Druck entkommen. Deshalb kehrt er auch nicht zu seiner Familie zurück, sondern zieht noch weiter hinauf in die Berge. 40 Jahre verbringt er in der Wildnis, bis er schwer erkrankt und sich zurück in die Zivilisation begibt. Dort findet Elias (Johannes Kirsch) endlich die vollkommene Freiheit, die er sein ganzes Leben lang gesucht hat.

„Märzengrund“ ist nach „Die beste aller Welten“ der zweite Spielfilm des 1991 in Salzburg geborenen Goigingers, der zuletzt für „Der Fuchs“ mit einer Lola in Silber beim Deutschen Filmpreis 2024 ausgezeichnet wurde. Gerti Drassl und Harald Windisch sind als Elias' Eltern in der von wahren Begebenheiten inspirierten Geschichte zu sehen. Zudem verstärken Verena Altenberger und Maria Strauss das Ensemble.

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Quelle: YouTube / Filmladen Filmverleih

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