Das US-Fernsehen ist dem Reboot- und Revival-Wahn verfallen – vermutlich aus Mangel an neuen Ideen. Mit „Buffy The Vampire Slayer“, im Deutschen besser bekannt als „Buffy – Im Bann der Dämonen“, soll nun eine weitere Kultserie auf die Bildschirme zurückkehren. Fans des Originals droht eine Enttäuschung. Mehr...

Kultserie „Buffy“ soll neu aufgelegt werden
© Twentieth Century Fox / „Buffy: Season 1 - 7“ auf DVD erhältlich

„Buffy The Vampire Slayer“ kehrt wohl bald mit neuem Gesicht zurück. TV-Produzent Joss Whedon arbeitet mit Autorin Monica Owusu-Breen an einer Neuinterpretation seiner einstigen Hit-Serie.

Kaum ein erfolgreiches Serienformat aus alten TV-Tagen wird momentan verschont: Das US-Fernsehen ist dem Reboot- und Revival-Wahn verfallen – vermutlich aus Mangel an neuen Ideen. Mit „Buffy The Vampire Slayer“, im Deutschen besser bekannt als „Buffy – Im Bann der Dämonen“, soll nun eine weitere Kultserie auf die Bildschirme zurückkehren.

Fans, die auf ein Wiedersehen mit Sarah Michelle Gellar in der Hauptrolle hoffen, dürfen schon jetzt enttäuscht sein: Die Fox 21 TV Studios arbeiten nicht etwa an einer verspäteten Fortsetzung, sondern an einer Neuauflage. Diese befindet sich laut US-Berichten noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium.

Joss Whedon mischt im Hintergrund mit

Monica Owusu-Breen, die bereits für Serien wie „Agents Of S.H.I.E.L.D.“, „Charmed“, „Alias“ und „Brothers & Sisters“ geschrieben hat, soll das Reboot auf den Weg bringen. Sie fungiert als Autorin, Showrunnerin und Produzentin.

Auch Joss Whedon, der sich für die Originalserie und die vorausgegangene Filmvorlage (1992) verantwortlich zeichnet, mischt im Hintergrund mit: Er agiert als kreativer Berater und wird das neue „Buffy“ neben Owusu-Breen, Gail Berman, Joe Earley sowie Fran und Kaz Kazui zudem als Executive Producer begleiten.

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Viele Details zur Neuauflage sind ansonsten noch nicht bekannt: Die „Buffy“-Mythologie soll auf jeden Fall zeitgemäß interpretiert werden – inklusive Anspielungen und Metaphern zum aktuellen Zeitgeschehen. Es ist wohl geplant, die Hauptrolle diesmal mit einer afroamerikanischen Darstellerin zu besetzen. Ein Casting hat aber noch nicht stattgefunden.

Bislang kein Sender involviert

Im Laufe des Sommers wird das Konzept zu „Buffy“ vollendet. Dann wird die Serie den US-Networks und Streaming-Anbietern vorgestellt. Das Reboot kommt also nur zustande, wenn sich ein interessierter Sender oder Dienst die Rechte sichert und eine erste Staffel bestellt. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Die Chancen auf ein „Buffy“-Comeback stehen trotzdem ganz gut: Schließlich lief das Original zwischen 1997 und 2003 sieben Staffeln lang sehr erfolgreich. Auch das 1999 gestartet Spin-off „Angel“ brachte es bis 2004 auf stolze fünf Staffeln.

Würdet ihr euch über eine neue Version von „Buffy“ freuen? Oder haltet ihr die Reboot-Pläne für eine schlechte Idee? Schreibt uns eure Meinung als Kommentar auf diesen Artikel!

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