Der Trend, bekannte Filme als Serie neu aufzulegen, hält zwar weiter an. Doch nicht alle Adaptionen funktionieren so gut wie erhofft. Der US-Streaming-Dienst Hulu zieht bei der TV-Version von „High Fidelity“ mit Zoë Kravitz in der Hauptrolle nach nur einer Staffel den Stecker. Mehr...

High Fidelity: US-Serie nach einer Staffel eingestellt
© Phillip Caruso / Hulu

Erst im vergangenen Februar feierte „High Fidelity“ Premiere beim US-Streamer Hulu. Ein halbes Jahr später steht fest: Eine zweite Staffel der Serie wird es nicht geben.

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Der Trend, bekannte Filme als Serie neu aufzulegen, hält zwar weiter an. Doch nicht alle Adaptionen funktionieren so gut wie erhofft. Der US-Streaming-Dienst Hulu veröffentlicht zwar keine offiziellen Abrufzahlen. Hätte sich „High Fidelity“ allerdings als großer Erfolg erwiesen, wäre die Produktion wohl um eine zweite Staffel verlängert worden.

Geschichte aus weiblicher Sicht erzählt

Nach den zehn Folgen der ersten Season ist die Dramedy aber schon wieder Geschichte. Als Vorlage dienten ihr der gleichnamige Roman von Nick Hornby sowie die Verfilmung aus dem Jahre 2000. Während sich das Buch und die Komödie um eine männliche Hauptfigur drehten, setzte die TV-Version auf eine Protagonistin.

US-Schauspielerin Zoë Kravitz spielte die Besitzerin eines Plattenladens in Brooklyn, die ihre vergangenen Beziehungen mit Hilfe der Musik verarbeitet. Vor allem der Bruch mit ihrer großen Liebe macht der jungen Frau zu schaffen.

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Noch im Juni sprach sich Kravitz gegenüber dem US-Portal Variety für eine Fortsetzung von „High Fidelity“ aus und sah viel Potenzial für die Serie und die Charaktere der Geschichte. Gleichzeitig räumte sie aber ein, noch nichts in Bezug auf eine Verlängerung gehört zu haben. Zunächst sah es gut aus: Die Verträge mit dem Cast wurden um einen Monat verlängert, um die Darsteller für eine potenzielle Season 2 zu sichern.

Absetzung trotz positiver Kritiken

Schließlich verzichtete Hulu aber auf die Option, weitere Episoden zu bestellen. Diese Entscheidung sei den Verantwortlichen laut Deadline schwer gefallen, vor allem weil „High Fidelity“ auf weitgehend positive Kritiken gestoßen war. Viel Lob bedeutet aber eben nicht zwangsläufig großes Zuschauerinteresse.

Wo „High Fidelty“ in Deutschland zu sehen sein wird, steht bislang nicht fest. Neben Kravitz gehörten Stars wie Kingsley Ben-Adir, Da'Vine Joy Randolph, Jake Lacy und David H. Holmes zum Ensemble der Serie von Veronica West und Sarah Kucserka.

Ursprünglich war die Comedy für Disney+ entwickelt worden. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr jedoch an den mittlerweile ebenfalls zum Disney-Konzern gehörenden Anbieter Hulu abgegeben. Dort erhoffte man sich eine passendere Zielgruppe für „High Fidelity“.

Erstverfilmung zu gewinnen

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Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben Gabriele B. aus Korbach und Mark R. aus Leimen.

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