Nach einer Haftstrafe lässt sich ein Koch auf den falschen Geschäftspartner ein und steckt nach kürzester Zeit im größtmöglichen Schlamassel.

Von TEXT-BAUER
Reykjavík Fusion
Marý (Hera Hilmar, links) und Jónas (Ólafur Darri Ólafsson, Mitte) werden von einer Hygiene-Inspektion überrascht / © Jónatan Grétarsson

Nach einer Haftstrafe lässt sich ein Koch auf den falschen Geschäftspartner ein und steckt nach kürzester Zeit im größtmöglichen Schlamassel.

Arte verlockt am 23. April zu einem langen Serienabend. Ab 21:45 Uhr zeigt der Sender den kompletten Sechsteiler „Reykjavík Fusion“. Die Ausstrahlung zieht sich damit bis 2:35 Uhr. Wer nicht so lange wach bleiben will, kann sich die isländische Produktion auch zur individuellen Wunschzeit in der Mediathek von Arte ansehen.

Die Hauptrolle spielt Charakterkopf Ólafur Darri Ólafsson, bekannt aus Serien wie „Trapped – Gefangen in Island“ und „The Tourist“ sowie aus Filmen wie „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ und „The Last Witch Hunter“. Der in den USA geborene, aber in Island aufgewachsene Mime verkörpert in „Reykjavík Fusion“ den Koch Jónas, der wegen Versicherungsbetrugs eine Haftstrafe verbüßen musste.

Ein schwieriger Neuanfang

Wieder auf freiem Fuß steht der Protagonist vor einem schwierigen Neuanfang. Er will unbedingt die Bedingungen des Jugendamts erfüllen, damit er das geteilte Sorgerecht für seine Kinder wahrnehmen kann. Doch einen ersten Job in der Küche einer Kita verliert er schnell wieder – wegen der besorgten Eltern. Am liebsten würde Jónas sein eigenes Restaurant eröffnen und sich auf isländische Fusionsküche fokussieren. Allerdings findet er als Ex-Knacki niemanden, der in seine Geschäftsidee investieren will.

Ihm bleibt schließlich nichts anderes übrig, als sich auf ein zwielichtiges Angebot seines Mithäftlings Kristján (Þröstur Leó Gunnarsson) einzulassen: Der Gangsterboss stellt ihm eine Location für sein Restaurant. Als Gegenleistung will er dieses jedoch zur Geldwäsche nutzen. Jónas wird Marý (Hera Hilmar) zur Seite gestellt, die sich um die Bücher und den Rest kümmern soll.

Mehr als nur Geldwäsche

Seine 17-jährige Tochter Ellen (Molly Mitchell) fängt als Kellnerin im Lokal an, dem tatsächlich ein vielversprechender Start gelingt. Das von Jónas erdachte Konzept kommt gut an. Dummerweise muss der kreative Koch schnell feststellen, dass Kristján ihm gegenüber nicht ganz ehrlich war. Es geht um weitaus schmutzigere Geschäfte als angekündigt. Ehe sich Jónas versieht, muss er mit Marý eine erste Leiche verschwinden lassen.

„Reykjavík Fusion“ wurde von Hörður Rúnarsson und Birkir Blær Ingólfsson erdacht, die beim Schreiben der Drehbücher Unterstützung von Jónas Margeir Ingólfsson erhielten. Regie führten Gunnar Páll Ólafsson und Samúel Bjarki Pétursson. Lára Jóhanna Jónsdóttir, Guðjón Davíð Karlsson, Þorsteinn Gunnarsson, Alexander Briem, Iðunn Ösp Hlynsdóttir, Tryggvi Freyr Torfason und Unnur Birna Jónsdóttir Backman verstärken den Cast der Koproduktion von ACT4, Arte France, Helsinki-filmi, Síminn, Skot Productions und Wild Sheep Content.

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Quelle: YouTube / Canneseries

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