Zurück in die 80er heißt es für das Dreiergespann Flierl, Neuhauser und Schaller im neuen „München Mord“-Fall „Die Stadt, die es nicht gibt“.

Von TEXT-BAUER
München Mord
Dr. Linda Hösl (Eva Karl Faltermeier, 2. von rechts) überrascht Ludwig Schaller (Alexander Held, links), Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) mit Kuchen / © ZDF, Susanne Bernhard

Zurück in die 80er heißt es für das Dreiergespann Flierl, Neuhauser und Schaller im neuen „München Mord“-Fall „Die Stadt, die es nicht gibt“.

Seit 15. August können im Streaming-Angebot des ZDF die beiden neuen 90-Minüter „Die Stadt, die es nicht gibt“ und „Das Recht auf Glück“ aus der Krimireihe „München Mord“ gestreamt werden. Es sind die beiden letzten Filme mit Schauspieler Alexander Held, der im vergangenen Mai starb.

Auch ohne seinen Kriminalhauptkommissar Ludwig Schaller soll es weitergehen: Im Herbst starten die Dreharbeiten für eine 25. Folge des Quotenerfolgs. Ob Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) künftig alleine ermitteln oder ob ein neuer Charakterkopf dazustößt, hat das ZDF bislang nicht verraten.

Eva Karl Faltermeier folgt auf Christoph Süß

Die Nachfolge für Kriminaloberrat Helmut Zangel, der in 22 Filmen von Christoph Süß verkörpert wurde, ist nun aber offiziell geklärt: Bereits in „Die Stadt, die es nicht gibt“ (Ausstrahlung am 22. August um 20:15 Uhr im ZDF) gibt Schauspielerin und Kabarettistin Eva Karl Faltermeier ihren Einstand als Dr. Linda Hösl. Diese begegnet dem bewährten und zuweilen etwas chaotischen Ermittlertrio zunächst mit Misstrauen.

Einen rätselhaften Mordfall hält sie für eine Nummer zu groß für Flierl, Schaller und Neuhauser: Bei einer 80er-Mottoparty wurde die junge Unternehmerin Nora Plötz (Amy Lombardi) ermordet. Wie Pathologe Dr. Enrico Laicher (Michele Cuciuffo) herausfindet, war die Bowle auf der Feier mit K.-o.-Tropfen versetzt. Die Konsequenz: Die Gäste erinnern sich nicht, was an dem Abend passiert ist und wer Nora ein tödliches Mittel in die Armvene injiziert haben könnte.

Freddie Mercury trägt zur Auflösung bei

Trotz dieser schwierigen Ausgangssituation offenbaren sich schon bald die üblichen Verdächtigen – und fast alle haben sie gute Motive. Ausgerechnet ein Gerücht um den verstorbenen Superstar Freddie Mercury führt die Kommissarin und ihre beiden Kollegen schließlich zur Lösung des Falls. Zeigt sich jetzt auch Hösl zufrieden?

In Episodenrollen sind neben Lombardi auch Beatrice Richter, David Zimmerschied, Tilman Vellguth, Leander Lesotho, Carin C. Tietze, Wowo Habdank, Julius Kastner, Andreas von Studnith, Constanze Lindner und Myron Pokhodunov zu sehen. „Die Stadt, die es nicht gibt“ wurde von Eva Spreitzhofer nach einem Drehbuch von Matthias Kiefersauer und Alexander Liegl inszeniert. Ein TV-Termin für „Das Recht auf Glück“ liegt bislang noch nicht vor.

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